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Sozialplanung und Gemeinwesenarbeit

Sozialplanung hat eine wesentliche steuerungsunterstützende Funktion im Sozialbereich. Im Focus dieser steht die Entwicklung datengestützter Zielvorstellungen, die sich zum einen durch valide Bedarfsuntersuchungen und zum andren durch die laufende Evaluation bestehender Leistungsangebote ergeben. In diesem Kontext werden Planungsprozesse und Mitwirkung sowie Beteiligung der Betroffenen in politischen und konzeptionellen Entscheidungsprozessen organisiert.

Aus Sicht des Paritätischen ist strategische Sozialplanung ein wichtiges Instrument, sich gesellschaftlichen Entwicklungen aktiv zu stellen, um auch für die Zukunft qualitativ hochwertige bedarfsgerechte Angebote und Dienste vorhalten zu können. Im Dialog zur strategischen Sozialplanung mit kommunalen Trägern können Visionen, Ziele und Leitlinien aufeinander abgestimmt werden, um gemeinsam die soziale Infrastruktur je nach Bedarf gestalten zu können. Damit lässt sich vor allem eine hohe Planungssicherheit für alle Beteiligten erreichen.

Gemeinwesenarbeit als Methode sozialer Arbeit bietet die Möglichkeit, auf lokaler Ebene einen partnerschaftlichen Ausgleich zwischen privater, staatlicher und wohlfahrtsverbandlicher Initiative möglich zu machen. Mit ihrer Hilfe kann die Lebensqualität gesteigert, die Entstehung sozialer Probleme vermieden oder ihr Umfang reduziert werden. Zugleich können im Rahmen der Gemeinwesenarbeit Demokratie fördernde Prozesse in Gang gesetzt werden.

Der Paritätischen Thüringen vertritt an dieser Stelle die Interessen und Bedarfe der Mitgliedsorganisationen. Das bedeutet unter anderem Beratung, Begleitung und weitere Dienstleistungen, wie die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen.

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