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Freiwilliges Soziales Jahr: Noch Plätze frei - "Man gewinnt einen völlig neuen Blick auf die Dinge"

Neudietendorf, 21. Juli 2015. Für das Freiwillige Soziale Jahr, das am 1. September wieder anläuft, sind in Thüringen noch Plätze frei. Auch die Mitgliedsorganisationen des Paritätischen bieten noch freie Plätze an. „Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist genau das Richtige für junge Menschen, die vielfältige Anregungen für die Zukunft suchen oder sich beruflich orientieren möchten“, sagt Susan Hoßfeld, für das FSJ beim Paritätischen mit zuständig. Die Einsatzstellen reichen von Erfurt über Weimar bis Gera und Nordhausen oder Sondershausen. Und die Palette der sozialen Einrichtungen, in denen die jungen Menschen während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres eingesetzt werden können, ist breit gefächert: Von der Kita über Krankenhäuser, Altenhilfe, Schulen, die Behindertenhilfe bis zu Jugendherbergen und Jugendzentren.


Das Angebot des Freiwilligen Sozialen Jahres richtet sich an Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren. Während des FSJ wird ein Taschengeld in Höhe von 150 Euro gezahlt. Außerdem gibt es Verpflegungsgeld in Höhe von derzeit 150 Euro oder wahlweise Vollverpflegung in der jeweiligen Einrichtung. Alle gesetzlichen Sozialversicherungen werden von der Einsatzstelle übernommen. Nach Beendigung des FSJ besteht ein Anspruch auf Arbeitslosengeld.
Einer, der mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gute Erfahrungen gemacht hat, ist Frank. Er ist 20. Er packt gerade die Koffer für den Sommerurlaub. Danach will er noch ein paar Wochen jobben, bevor er sein Studium als Betriebswirt aufnimmt. Frank hat vor einem Jahr Abitur gemacht. Die Zeit danach hat er für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) genutzt. Er hat in einem Altenpflegeheim gearbeitet . „Das war eine völlig neue Erfahrung für mich“, sagt er heute. „Und eine wertvolle für meinen späteren Lebensweg.“ Frank hat mit alten Menschen gespielt, hat ihnen zu essen gegeben, hat sie unterhalten, ist mit ihnen spazieren gegangen. „Man gewinnt plötzlich einen völlig neuen Blick auf die Dinge“, sagt er heute.
Ein Freiwilliges Soziales Jahr war für Frank die Möglichkeit, sich zu erproben, einmal völlig neue Erfahrungen zu machen. „Ich wollte auch in einen sozialen Beruf hineinschnuppern und schauen, ob ich die richtige Studienwahl getroffen habe“, berichtet er. „Die Erfahrungen, die ich im Altenheim gemacht habe, möchte ich nicht missen“, fügt er noch hinzu.
Für viele junge Menschen dient das Freiwillige Soziale Jahr auch als berufliche Orientierung für einen Beruf im sozialen, pflegerischen oder pädagogischen Bereich. „Wir haben schon oft erlebt, dass junge Menschen während dieses Zeitraums ihre Liebe zu sozialen Berufen entdeckt haben“, sagt Susan Hoßfeld.
Wer sich für das FSJ interessiert kann sich beim Paritätischen wenden an das Team Freiwilligendienste unter www.paritaet-th.de

Tags: FSJ, Freiwilliges Engagement, Susan Hoßfeld

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