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Fortbildung: Umgang mit Antisemitismus für Fachkräfte der sozialen Arbeit

Antisemitismus tritt als gesamtgesellschaftliches Phänomen in diversen Sozialräumen auf. Dabei überlagern die offenen, gewaltförmigen Aggressionen gegen Jüdinnen und Juden zunehmend die subtileren Erscheinungsformen und manifestieren sich speziell in Bildungseinrichtungen besonders häufig. In Deutschland schafft die historische Tradierung von Antisemitismus einen besonderen Kontext für die pädagogische Prävention. Jahrelang wurde die Judenfeindlichkeit ausschließlich im Kontext von Geschichtsvermittlung behandelt. Aktueller Antisemitismus ist nach wie vor kein Lerngegenstand der pädagogischen Ausbildung. Die steigenden Fallzahlen antisemitischer Diskriminierung und Gewalt stellen Fachkräfte vor die Herausforderung, kompetent auf diese Entwicklungen zu reagieren.

Aus diesen Gründen schließen sich ZWST und Paritätischer Thüringen erneut zusammen und organisieren die ACT (Acceptance Commitment Training) Fortbildung.

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#unteilbar - Solidarität statt Ausgrenzung: Paritätischer ruft zu Großdemo in Berlin auf

Gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Demobündnis ruft der Paritätische am 13. Oktober zu einer Großdemonstration in Berlin auf. Von dort soll ein starkes Signal für eine solidarische und offene Gesellschaft ausgehen. Gemeinsam mit Paritätischen Mitgliedsorganisationen bilden wir unter dem Motto "Soziales in Vielfalt" einen inklusiven und bunten Block.

Auftaktprogramm ab 12 Uhr,
Start der Demonstration 13 Uhr, Berlin Alexanderplatz.

Mehr Informationen erhalten sie unter https://www.unteilbar.org/

Kontakt für Vernetzung: Jonas Pieper,

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Rassistische Gewalt im Jahr 2017 in Thüringen weiter auf Rekordhoch:

Ezra, die Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen, hat am heutigen Mittwoch (7.3.) in Erfurt die Jahresstatistik für 2017 vorgelegt. Danach hat ezra insgesamt 149 Angriffe registriert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von sieben Prozent, sei jedoch immer noch ein Rekordhoch.

„Das ist die zweithöchste Zahl von Angriffen, die je von unabhängigen Stellen in Thüringen seit 2001 registriert wurde“, sagt Christina Büttner, Projektkoordinatorin bei ezra.

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Perspektivwechsel Plus

Das Projekt Perspektivwechsel Plus der Zentralen Wohlfahrtstelle der Juden in Deutschland, will eine Auseinandersetzung mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) – insbesondere Rassismus und Antisemitismus – anregen, sowie Kritik an diskriminierenden Praktiken und Strukturen vorantreiben. Das Projekt richtet sich überwiegend an Multiplikator*innen der gesellschaftspolitisch orientierten Bildungs- und Sozialarbeit sowie an Polizei und Verwaltung. Das Projekt bietet zudem ein breitgefächertes Bildungsangebot.

http://www.zwst-perspektivwechsel.de/http://www.zwst-perspektivwechsel.de/

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MOBIT - Mobile Beratung in Thüringen Für Demokratie - gegen Rechtsextremismus

Gemeinsam mit den Ratsuchenden vor Ort – unabhängig ob Privatpersonen, (Kommunal)Politiker*innen,Verwaltungen, Schulen, (lokale) Bündnisse, Initiativen, Vereine oder Verbände – analysiert mobit die spezifische Situation, erörtert Handlungsstrategien, entwickelt Lösungsansätze und unterstützet bei der konkreten Umsetzung.

Mobit versteht sich als professioneller themenspezifischer, bedarfs- und ressourcenorientierter, dialogischer und transparenter, überparteilicher und konfessionell ungebundener, externer und unabhängiger Partner und Dienstleister für die demokratische Zivilgesellschaft.

https://mobit.org/

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Das Projekt „Schau HIN vor Ort“

Seid nun mehr 2013, ist Schau HIN vor Ort ein Kooperationsprojekt des Paritätischen Landesverband Thüringen e.V. und dem Bildungswerk BLITZ e.V.

Eine Unternehmenskultur der Offenheit, der Demokratie, der Inklusion und Vielfalt. Dies sind unverzichtbare Meilensteine auf dem Weg zu einem attraktiven Arbeitgeber und Unternehmen! Beim Erreichen dieser Ziele wollen wir Ihnen helfen.

Denn die Anforderungen an Inklusion und Teilhabe, sowie an die Zusammenarbeit in Vereinen, haben sich in den letzten Jahren intensiviert. Es gibt neue Herausforderungen und Fragestellungen, die auch Sie als Paritätische Mitgliedsorganisationen

betreffen. Wenn Sie…

  • diskriminierende Situationen in Ihrem Arbeitsalltag erleben und nach Wegen suchen, wie man hier entgegenwirken kann
  • Handwerkszeug zum kompetenten Umgang mit diesen gesellschaftlichen Spannungen, Konflikten und Diskriminierungen benötigen
  • Unterstützung bei der Förderung einer Kultur der Offenheit, Begegnung und Vielfalt brauchen

…dann sind Sie bei dem Projekt Schau HIN vor Ort genau richtig. Wir machen Sie als Fach- und Führungskräfte zu diesen Fragestellungen „fit“ und beraten Sie zu einem gelingenden Weg für Vielfalt und Teilhabe Aller.

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ und durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

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