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Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ muss erhalten bleiben! Sprachförderung wichtiger denn je

Neudietendorf, 14.07.2022 | Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ muss aus Sicht des Paritätischen Thüringen unbedingt weitergeführt werden. Das Bundesfamilienministerium will das erfolgreiche Programm Ende des Jahres auslaufen lassen. „Das ist völlig unverständlich. Die „Sprach-Kitas“ sind eines der erfolgreichsten Programme im Kita-Bereich. Hier geht es um gezielte Sprachförderung unter Einbeziehung der Eltern. Ganz aktuell, mit den Geflüchteten aus der Ukraine, hat sich ein weiterer Schwerpunkt entwickelt. Wir haben hier dank des Programms Spezialfachkräfte, Materialien zur Sprachförderung und Fortbildungen. Wie jemand auf die Idee kommt, das zu beenden, ist nicht nachvollziehbar. Sprache ist der Schlüssel zur Bildung und Bildung ist doch das, was wir alle wollen.“, so Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen. Für den Wohlfahrtsverband hat das Programm vielen Kindern Wege in eine wirkliche Teilhabe eröffnet. Durch die Einbeziehung der Eltern, strahlt die Wirksamkeit auch über die Kita hinaus. Das Bundesfamilienministerium erkennt selbst an, dass das Programm erfolgreiche Strukturen geschaffen hat, übergibt diese aber nun in die Verantwortung der Länder. „Das dürfte bei der aktuellen Haushaltssituation in Thüringen das Aus bedeuten. Ich appelliere daher an die Bundestagsabgeordneten, sich für den Erhalt der Bundesförderung einzusetzen. Wenn wir gleiche Chancen für alle Kinder haben wollen, unabhängig vom Wohnort, kann die Fortführung des Programms nicht von der Haushaltslage der einzelnen Länder abhängig gemacht werden.“, erklärt Stefan Werner weiter. Der Paritätische Thüringen fordert, dass die Sprachförderung weitergeführt wird. Hier müssen Bund und Länder einen Weg finden.

 

Interview mit Reimund Schröter

Illustration: Christian Kirchner

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