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  • Gesichter des Ehrenamts 2018

    Deckblatt EA Broschüre 2018

    Auch in diesem Jahr würdigt die Broschüre „Gesichter des Ehrenamts“ wieder viele ehrenamtlich tätige Menschen. „Wir wollen mit dieser Broschüre Dank sagen und vor allem anderen Mut machen, es denen, die hier vorgestellt werden, gleichzutun“, so der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Stefan Werner. Allein in den Reihen des Paritätischen packen zehntausende von Ehrenamtlern mit an, um anderen zu helfen.

  • JobbörseStellenangebote

    Meine berufliche Zukunft soll spannend und abwechslungsreich sein.

    Ich möchte etwas Sinnvolles tun, am besten in engem Kontakt mit Menschen.

    Ach ja, sicher sollte mein Job natürlich auch sein. Gibt’s nicht? Doch – Die Berufsfelder im Gesundheits- und Sozialwesen bietet all das und noch viel mehr.

    Aktuelle Jobs und Stellenangebote für Fach- und Führungskräfte finden Sie unter Angebote - Jobbörse >>>

  • „Gute Nachbarn sind ein echter Schatz“

    Gute Nachbarn LogoDiese ungarische Weisheit kann jeder bestätigen, der gute Nachbarn hat - Nachbarn, auf die man sich verlassen kann, Nachbarn, die mit anpacken, wenn Not am Mann ist, Nachbarn, die immer mit einem guten Rat und Tipp zur Stelle sind, wenn man sie braucht.
    Sicher kennen Sie auch solche Nachbarn. Und diesen Nachbarn wollen wir mit unserer Aktion „Gute Nachbarn, gute Taten“ Danke sagen.

    Melden Sie Ihren Nachbarn hier an: https://www.landeswelle.de/aktionen/aktionsuebersicht/gute-nachbarn-gute-taten
    Weitere Informationen zur Kampagne: https://www.paritaet-th.de/presse/kampagnen/gute-nachbarn-gute-taten/

  • 2018 Seminarprogramm webUmschl 01 1Akademie Jahresprogramm 2018

    In nahezu allen Handlungsfeldern der sozialen Arbeit, der Pflege und der Medizin ist der Nachweis fachlicher Expertise unter hoher Berücksichtigung ökonomischer Faktoren zum selbstverständlichen Qualitätsstandard geworden. Neben diesen Aufgaben spielen vor allem Fragen der Qualitätssicherung sowie der Organisations- und Personalentwicklung eine zunehmende Rolle. Um sich über einen längeren Zeitraum fort- oder weiterzubilden, bietet die Akademie jetzt auch modulare Weiterbildungskurse an. Mit den modularen Zertifikatsweiterbildungen sind die Teilnehmer flexibel und können die Weiterbildungskurse rund um ihren den Arbeitsalltag planen. Die aktuellen Angebote finden Sie hier  >>>Die aktuellen Angebote finden Sie hier  >>>

  • Wir sind für unsere Mitglieder da

    Beim Paritätischen stehen die Mitglieder im Vordergrund. Unser Team Mitgliederservice begleitet die Mitgliedsorganisationen individuell bei ihren verschiedenen Belangen. Unter dem Dach des Teams sind die Mitgliederbetreuung, die Fördermittelberatung und der Bereich Entgelte und Verhandlungen zusammengeführt.

    LV

    Wollen Sie Mitglied werden – Nehmen Sie Kontakt auf!

  • Wir arbeiten vielfältig.

    Wir arbeiten vielfältig. Jetzt auf YoutubeUnsere interkulturellen Angebote im Haus stellen sich vor.

    Stefan Hailer
    Referent Jugendarbeit,
    Jugendsozialarbeit, Schulen, Migration

  • Fotolia 11266639 L gunnar3000Willkommenskultur

    Mitmenschlich denken und handeln – die soziale Integration der nach Thüringen gekommenen Flüchtlinge bleibt auch 2018 die zentrale Aufgabe. Der Paritätische Thüringen ist mit seinen Mitgliedsorganisationen in vielen Bereichen der Hilfe für Flüchtlinge und Migranten aktiv, von der direkten Betreuung, der Hilfe bei der Suche nach Arbeits- und Ausbildungsstellen bis hin zu Weiterbildungskursen für Mitarbeitende in Kitas und Schulen oder der Organisation von Sprachkursen – wir stehen in Thüringen für gelebte Willkommenskultur mit. Und wir setzen den dumpfen Parolen gegen Flüchtlinge das breite Engagement der Zivilgesellschaft entgegen.

    Mehr zur gelebten Willkommenskultur im Paritätischen finden Sie hier >>>

Armut ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen

Der Paritätische Gesamtverband stellt den diesjährigen Armutsbericht vor

2018 ArmutsberichtIn Thüringen sind laut den Zahlen der Statistikämter des Bundes 16,3 % Menschen von Armut betroffen. Damit liegt der Freistaat bundesweit im Mittelfeld. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein Rückgang um 0,9 %. Rein rechnerisch bedeutet dies aber immer noch, dass rund 350.000 Bürgerinnen und Bürger in Thüringen als arm gelten.
„Die Zahlen sind – auch bei leichtem Rückgang – alarmierend“, sagt Landesgeschäftsführer Stefan Werner.
Und sie sagen noch nichts über die Menschen dahinter aus. Genau das nimmt der diesjährige Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes in den Blick. Wer sind die rund 13,7 Millionen armen Menschen in unserem Land? Sicherlich, wir wissen, es gibt Bevölkerungsgruppen, die ein besonders hohes Armutsrisiko tragen. Es sind, wenig überraschend, Arbeitslose (62,9 %), Alleinerziehende (40,2 %), kinderreiche Familien (30,0 %), Migrierende (27,5 %) oder Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen (28,8 %).
Betrachtet man allerdings die Gesamtheit der Armen in Deutschland unter verschiedenen Gesichtspunkten, zeichnet sich noch ein anderes, zuweilen unerwartetes Bild. So gehen erwachsene arme Menschen zumeist einer Erwerbstätigkeit (33,2 %) nach oder sind in Rente beziehungsweise Pension (24,8 %). Lediglich 21,0 Prozent der einkommensarmen Erwachsenen sind arbeitslos. Bei den Alleinerziehenden ist auffällig, dass etwa die Hälfte (49,9 %) erwerbstätig ist und rund drei Viertel (75,4%) über ein mittleres oder hohes Bildungsniveau verfügt. Die Mehrheit der Armutsbetroffenen ist nicht arbeitslos. Ihre Armutslage hat keine individuellen Ursachen, sondern strukturelle. Sie resultiert aus einem Mangel an Einkommen. „Es sind eben nicht nur sogenannte „Randgruppen“ von Armut gefährdet, sondern es ist ein gesamtgesellschaftliches Thema“, sieht Stefan Werner mit dem nun vorgelegten Bericht bestätigt. „Entsprechend müssen wir nicht nur unser Verständnis von Armut korrigieren, sondern auch die politischen Maßnahmen zur Bekämpfung daran anpassen.“ Werner plädiert für steuerpolitische Maßnahmen und eine ausreichende Existenzsicherung für von Armut betroffene Kinder und Jugendliche im Freistaat. Der Paritätische Thüringen fordert, mit politischen Maßnahmen die soziale Ausgrenzung abzubauen, um allen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

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Freie Fahrt für Freiwillige

SarahFür ihren Freiwilligendienst in der Kita fährt Sarah täglich von Erfurt nach Elxleben und bezahlt dafür TicketEine Monatskarte von Erfurt nach WeimarAuch heute wieder sind sie nicht nur in Thüringen unterwegs: Engagierte Menschen, die in Kindergärten, Altenpflegeheimen oder Krankenhäusern ihre Zeit spenden und sich aktiv in die Gesellschaft einbringen. Und das freiwillig!
Dafür erhalten sie kein Gehalt, sondern ein Taschengeld. Dieses beträgt maximal 390 Euro. Davon müssen sich viele der Freiwilligen noch ihre Fahrkarte kaufen. Viele von ihnen sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, um zu ihrer Dienststelle zu kommen. „Um einmal eine Relation zu bekommen: Eine Monatskarte für die Strecke Erfurt-Weimar kostet beispielsweise 104 Euro“, sagt Andrea Büßer, Koordinatorin der Freiwilligendienste beim Paritätischen Thüringen. „Freie Fahrt für Freiwillige wäre eine erste sinnvolle Maßnahme, die nicht nur die Engagierten unterstützt, sondern den Freiwilligendienst an sich attraktiver macht und den Einsatz würdigt.“ Und Wertschätzung hat dieses freiwillige Engagement allemal verdient. Mit der deutschlandweiten Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige wird passend zum Tag des Ehrenamtes dieser Forderung Nachdruck verliehen.                                                                                                                                                                     

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Radio Parität - 3. Sendung am Internationalen Tag des Ehrenamtes

2018 12 05 Radio Parität 01In ganz Thüringen lief heute zum Dritten mal Radio Parität mit Radio Lotte und der Paritätische Thüringen. In der dreistündigen Sondersendung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes sprachen Stefanie Lachmann und Markus Pettelkau mit vielen Gästen aus Sozialen Organisationen. Ziel der Sendung war es, das Ehrenamt in seinen vielfältigen Facetten darzustellen und Interessierte für ein Ehrenamt zu begeistern.
Nachzuhören ist die Sendung in der Mediathek von Radio Lotte.

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„Hier sieht man, wie Inklusion funktionieren kann“ – „Inklusion on ice“ in Weimar

20181121 Inklusion on Eis webDie Augen von Christian strahlen vor Freude. Der junge Mann aus der Werkstatt des Lebenshilfewerks Weimar wird von seiner Betreuerin im Eisgleiter über das Eis geschoben. Runde um Runde. Er kann gar nicht genug bekommen. Inklusion on ice heißt die Veranstaltung, die schon seit vielen Jahren zur Eröffnung der Eisbahn rund um das Goethe- und Schillerdenkmal von Petra Seidel organisiert wird. Der Ortsteilbürgermeisterin von Legefeld und stellvertretenden Vorsitzenden der Paritätischen Kreisgruppe ist es ein Herzensanliegen, Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Eis zusammenzubringen. „Was wir hier erleben, das sollten wir in allen Bereichen umsetzen“, schreibt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, der Schirmherr der Veranstaltung, in seinem Grußwort. „Hier sieht man, wie Inklusion funktionieren kann“, so der Regierungschef. Denn „Inklusion on ice“ ist zu einem großen Familienfest geworden. Das Grußwort von Ramelow wird von Rola Zimmer, der Geschäftsführerin des Lebenshilfe Werks Weimar-Apolda verlesen. Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine ist besonders angetan von den Eistänzen der Special-Olympics Athleten des ESC Erfurt. Das sind eislaufbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung und eventuell körperlicher Beeinträchtigung unter Leitung von Trainerin Astrid Hentrich. Auch die ehemalige Eiskunstlauf-Weltmeisterin von 1973, Christine Stüber-Errath, schnallte sich am Nachmittag ihre Schlittschuhe unter. „Eine Veranstaltung, die aus dem Programm der Weimarer Weihnacht nicht wegzudenken ist“, so der begeisterte Kleine, der sich besonders bei Petra Seidel für die Organisation auch des Eisgleiters bedankte, mit dem Menschen mit Handicap das Eisvergnügen erleben können – und das während der gesamten Weihnachtsmarktzeit. Unser Foto zeigt die Eröffnung des Inklusionstages auf dem Eis.

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Kinder- und Jugendpreis 2018: Projekte über das Leben in der digitalen Welt ausgezeichnet

KuJP 2018 04 webDas Projekt "Digitalisierung - Dialog der Generationen" des Klub Galletti von der Volkssolidarität erhielt den ersten Preis. „Wenn die Großeltern und die Enkel die digitale Welt gemeinsam erleben, dann ist das eine ausgezeichnete Idee.“ So würdigte Ministerpräsident Bodo Ramelow das Vorhaben der Volkssolidarität Gotha, Ältere und Jüngere gemeinsam die digitale Welt erleben und erforschen zu lassen. Das Projekt „Digitalisierung – ein Forum der Generationen“ des Klubs Galletti der Volkssolidarität erhielt den mit 5000 Euro dotierten ersten Platz beim diesjährigen Kinder- und Jugendpreis – eine gemeinsame Initiative der Paritätischen BuntStiftung und der Sparkassen Finanzgruppe Hessen-Thüringen.
„Die digitale Welt ist ein Lernprozess, bei dem es nicht darum geht in gut oder schlecht einzuteilen“, sagte Bodo Ramelow zuvor bei seiner Festrede. „Viel wichtiger ist es, sich über die eigene Mediennutzung bewusst zu werden, den Verstand zu benutzen und darüber im Gespräch zu bleiben.“

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Multipotenzial das erfolgreichste Thüringer Projekt bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt

2018 11 27 multipotenzial webDas Projekt „Multipotenzial“ in Nordthüringen, das Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt und begleitet, ist das erfolgreichste Vorhaben dieser Art in Thüringen. 42,9 Prozent der Teilnehmenden haben eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt gefunden. „Die Mitarbeitenden im Projekt leisten damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Integration“, unterstrich Thüringens Sozialministerin Heike Werner bei einer Veranstaltung von „Multipotenzial“ in Sondershausen. Das Projekt wird gemeinsam getragen von der Gemeinnützigen Fördergesellschaft Arbeit und Umwelt (FAU) in Sondershausen, dem Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V., dem VHS-Bildungswerk und dem Verein „LIFT“. Aktuell gibt es in Thüringen 47 derartige Projekte im Landesförderprogramm. Damit wurden 5900 Personen erreicht.

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Gedenktag: „NEIN zu Gewalt an Frauen“

Gewalt Frau webQuelle: pixabayWeltweit ist laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation jede dritte Frau von häuslicher oder sexualisierter Gewalt betroffen. In der überwiegenden Anzahl der Fälle geht die Gewalt vom eigenen Partner aus. In Deutschland betraf dies im vergangen Jahr knapp 114.000 Frauen. „Gewalt an Frauen findet täglich, mitten in unserer Gesellschaft statt. Umso wichtiger ist es, immer wieder auf das Thema aufmerksam zu machen“, sagt Julia Hohmann, Referentin für Frauen und Familie des Paritätischen Thüringen. Ein solcher Gedenktag sei hierfür eine gute Gelegenheit, sich nochmals klar gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu positionieren. „Entsprechende Hilfsangebote für in Not geratene Frauen braucht es jedoch ganzjährig, unbürokratisch und flächendeckend“, so Hohmann weiter. Dazu gehört eine ausreichende Finanzierung der Frauenhäuser. Die vorhandenen Frauenhäuser sind oftmals voll belegt. Damit wird es unter den derzeitigen Bedingungen immer schwieriger allen Frauen mit ihren Kindern, die in Thüringen von Gewalt betroffen sind, entsprechende Schutzräume zu bieten.
Es braucht eine grundsätzliche Weiterentwicklung von Hilfs- und Unterstützungsangeboten im Bereich des Gewaltschutzes sowie Frauen, Kinder- und Jugendschutz. Dazu gehört auch, die bisherigen Förderstrukturen von Land und Kommunen neu zu ordnen und für eine auskömmliche finanzielle Untersetzung zu sorgen.

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Qualifizierungsentwicklerinnen bei Forum Berufsstart

Der PariPanorama webtätische Thüringen war am 14. und 15. November mit einem Messestand beim Forum Berufsstart vertreten. Gemeinsam mit einigen Mitgliedsorganisationen, etwa der Volkssolidarität oder dem Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda, stellten die Qualifizierungsentwicklerinnen Ausbildungsmöglichkeiten in der Sozialwirtschaft vor.

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Zweite Sendung von Radio Parität zum Ehrenamt

2018 11 15 Radio ParittRadio Lotte und der Paritätische Thüringen gingen wieder gemeinsam "on air". Die zweite Sendung von Radio Parität mit dem Titel "Ich, du, er, sie, es - bürgerliches Engagement ist für ALLE offen" stellte die unterschiedlichen Möglichkeiten im Ehrenamt vor und lud dazu ein, sich zu beteiligen. Dieses Mal beantworteten Brigitte Schramm, Seminarleiterin für Ehrenamtsarbeit beim Paritätischen Thüringen und Andreas Kotter, Referent des Stiftungsvorstandes die Fragen von Moderator Markus Pettelkau.

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Beteiligung bei Bündnis für Winterabschiebestopp in Thüringen

Ein breites Bündnis aus 27 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter der Paritätische Thüringen, hat die Thüringer Landesregierung aufgefordert, für den kommenden Winter erneut einen umfassenden Erlass zur Aussetzung von allen Abschiebungen anzuordnen. Dieses soll für alle Staaten gelten, in denen aufgrund der dort herrschenden winterlichen klimatischen Verhältnisse eine Aufnahme in Sicherheit und Würde unmöglich ist.
Der Erlass der vergangenen zwei Winter ist aus Sicht der unterzeichnenden Organisationen dahingehend unzureichend.
Er beschränkte sich darauf, dass Ausländerbehörden lediglich im Einzelfall und nach individueller Prüfung für besonders Schutzbedürftige einen Winterabschiebestopp verhängen konnten. Außerdem beschränkte sich der Erlass in Bezug auf Minderjährige auf "nicht schulpflichtige Kinder", was im konkreten Fall bedeutet, dass nur Kinder bis zum sechsten Lebensjahr nicht in die Kälte abgeschoben werden sollen. Eine Abschiebung mit Kindern zwischen dem sechsten und achtzehnten Lebensjahr war nach der alten Regelung hingegen zulässig.

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