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Paritätisches Sommerfest - 2. Juli 2019 - ab 15 Uhr - Krügerpark, Neudietendorf

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  • Diabeteshilfe aus Jena und der Verein „Tierisch-Menschlich“ sind die „Guten Nachbarn 2019“

    Gute Nachbarn LogoDie Diabeteshilfe aus Jena und der Verein „Tierisch-Menschlich“ sind die „Guten Nachbarn 2019.“ Das Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche in Jena – eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen Thüringen – gewann die Abstimmung in der TLZ, der Verein „Tierisch-Menschlich“ hatte die Nase beim Voting der Hörerinnen und Hörer der Landeswelle vorn. An dem Online-Voting nahmen insgesamt zehn soziale Projekte aus ganz Thüringen teil.

    Die Arbeit der beiden Vereine und der übrigen sozialen Projekte werden vorgestellt auf:  https://www.paritaet-th.de/presse/kampagnen/gute-nachbarn-gute-taten/

  • Fotolia 11266639 L gunnar3000Willkommenskultur

    Mitmenschlich denken und handeln – die soziale Integration der nach Thüringen gekommenen Flüchtlinge bleibt auch 2018 die zentrale Aufgabe. Der Paritätische Thüringen ist mit seinen Mitgliedsorganisationen in vielen Bereichen der Hilfe für Flüchtlinge und Migranten aktiv, von der direkten Betreuung, der Hilfe bei der Suche nach Arbeits- und Ausbildungsstellen bis hin zu Weiterbildungskursen für Mitarbeitende in Kitas und Schulen oder der Organisation von Sprachkursen – wir stehen in Thüringen für gelebte Willkommenskultur mit. Und wir setzen den dumpfen Parolen gegen Flüchtlinge das breite Engagement der Zivilgesellschaft entgegen.

    Mehr zur gelebten Willkommenskultur im Paritätischen finden Sie hier >>>

  • Wir arbeiten vielfältig.

    Wir arbeiten vielfältig. Jetzt auf YoutubeUnsere interkulturellen Angebote im Haus stellen sich vor.

    Stefan Hailer
    Referent Jugendarbeit,
    Jugendsozialarbeit, Schulen, Migration

  • Wir sind für unsere Mitglieder da

    Beim Paritätischen stehen die Mitglieder im Vordergrund. Unser Team Mitgliederservice begleitet die Mitgliedsorganisationen individuell bei ihren verschiedenen Belangen. Unter dem Dach des Teams sind die Mitgliederbetreuung, die Fördermittelberatung und der Bereich Entgelte und Verhandlungen zusammengeführt.

    LV

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  • 2019 Seminarprogramm Akademie Jahresprogramm 2019

    In nahezu allen Handlungsfeldern der sozialen Arbeit, der Pflege und der Medizin ist der Nachweis fachlicher Expertise unter hoher Berücksichtigung ökonomischer Faktoren zum selbstverständlichen Qualitätsstandard geworden. Neben diesen Aufgaben spielen vor allem Fragen der Qualitätssicherung sowie der Organisations- und Personalentwicklung eine zunehmende Rolle. Um sich über einen längeren Zeitraum fort- oder weiterzubilden, bietet die Akademie jetzt auch modulare Weiterbildungskurse an. Mit den modularen Zertifikatsweiterbildungen sind die Teilnehmer flexibel und können die Weiterbildungskurse rund um ihren den Arbeitsalltag planen. Die aktuellen Angebote finden Sie hier  >>>

  • JobbörseStellenangebote

    Meine berufliche Zukunft soll spannend und abwechslungsreich sein.

    Ich möchte etwas Sinnvolles tun, am besten in engem Kontakt mit Menschen.

    Ach ja, sicher sollte mein Job natürlich auch sein. Gibt’s nicht? Doch – Die Berufsfelder im Gesundheits- und Sozialwesen bietet all das und noch viel mehr.

    Aktuelle Jobs und Stellenangebote für Fach- und Führungskräfte finden Sie unter Angebote - Jobbörse >>>

  • Gesichter des Ehrenamts 2018

    Deckblatt EA Broschüre 2018

    Auch in diesem Jahr würdigt die Broschüre „Gesichter des Ehrenamts“ wieder viele ehrenamtlich tätige Menschen. „Wir wollen mit dieser Broschüre Dank sagen und vor allem anderen Mut machen, es denen, die hier vorgestellt werden, gleichzutun“, so der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Stefan Werner. Allein in den Reihen des Paritätischen packen zehntausende von Ehrenamtlern mit an, um anderen zu helfen.

Save the Date: "Mit Nazis reden? Ja. Über Ausstieg." Fachtag der Bundesarbeitsgemeinschaft "Ausstieg zum Einstieg" am 14.11.2019 in Göttingen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. lädt ein:

Liebe Kolleg*innen,

am 14.11.2019 findet der diesjährige Fachtag der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. statt. Er trägt den Titel „Mit Nazis reden? JA. Über Ausstieg“. 

Die Debatte, ob und wie man mit Nazis reden soll, erfreute sich in den letzten Jahren immer wieder größter Beliebtheit. Die BAG Ausstieg sagt JA und zwar über Ausstieg, denn: an vielen Orten gibt es keine Alternative. Ob in Schule, im Betrieb, oder im Feld der Sozialen Arbeit haben viele Praktiker*innen ihre ganz eigenen Erfahrungen mit extrem rechten Menschen gemacht. Häufig ist es fraglich, wie hier eine zielgerichtete Kommunikation aussehen kann, die Aussagen nicht affirmiert und gleichzeitig im Gespräch bleiben kann. Wir, als Dachverband zivilgesellschaftlicher Ausstiegsberatungen aus der extremen Rechten wollen unsere Erfahrungen in diesem Feld teilen und beim Fachtag konkrete Handlungsoptionen aufzeigen. Dazu sollen erste Inhalte der nächstjährigen Fort- und Weiterbildung vorgestellt werden, die tiefere Einblicke in dieses anspruchsvolle Feld geben wird.

 fachtag BAG

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Familienpolitik in Thüringen: „Es gibt noch viel zu tun, bleiben wir dran“

Sozialgipfel Ramelow

Erfurt. Fanny Kratzer ist eine vierfache alleinstehende Mutter. Ihre Kinder sind 7, 11, 14 und 15 Jahre alt. Sie ist in Vollzeit berufstätig. Das tägliche Management ihres Haushalts erfordert viel Organisationsgeschick, viel Kraft und gute Nerven. Und auch ein gutes Netzwerk an Verwandten wie Omas und Tanten, die einspringen, wenn die Mutter gerade mal nicht kann. Fanny Kratzer meistert ihren Alltag – aber sie hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Mal fehlen Unterstützungsangebote, mal gibt es in der Schule kein Verständnis für die finanziellen Engpässe in ihrer Familie, mal muss sie Abstriche bei Freizeitangeboten machen. Eindrucksvoll und mitreißend schilderte Fanny Kratzer beim achten Thüringer Sozialgipfel in Erfurt ihren Tagesablauf, der morgens damit beginnt, die Kinder schulfertig zu machen und abends mit Gesprächen mit den Kindern endet, in denen man den Tag noch einmal Revue passieren lässt.

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Paritätischer Ehrenamtspreis würdigt herausragendes Engagement

FRK 5997Neudietendorf, 10. Mai 2019 |
„Er ist immer dort, wo er gebraucht wird“, sagte Dr. Heide Wildauer bei ihrer Laudatio für Helmut Heering. Der Eisenacher ist mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis 2019 in der Kategorie Weise Stars ausgezeichnet worden. Wildauer, Mitglied im Stiftungsrat der Paritätischen BuntStiftung, erinnerte beim Festakt daran, dass Heering bereits mehr als zwei Jahrzehnte Mitglied im Schwerhörigen-Verein Eisenach sei und diesen von Anbeginn an aktiv mitgestaltet habe. Mit der Auszeichnung ist auch die Nominierung zum Deutschen Engagementpreis 2019 verbunden.
Mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis wird jedes Jahr herausragendes ehrenamtliches Engagement in den Reihen des Paritätischen Thüringen ausgezeichnet. Diesmal erhielten drei Projekte und vier Einzelpersonen die Auszeichnung. „Dieses Wirken für andere ist ein unersetzbares Gut und elementarer Bestandteil für ein gelingendes Miteinander“, betonte Rolf Höfert, Verstandsvorsitzender des Paritätischen, bei der Verleihung der Preise.

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Wenn Flüchtlinge Nazis und Juden spielen: Neuer bewegender Film über Flüchtlingsschicksale hatte in Thüringen Vorpremiere – Am Wochenende Start bei Berliner Filmfestival

Bad Salzungen/Erfurt. Ein beeindruckender Film über Flüchtlingsschicksale heute und in der Zeit des Nationalsozialismus hat an diesem Wochenende bei dem renommierten Berliner Festival „Achtung, Berlin“ seine Premiere. Der Film „Alle in einem Boot“ der Berliner Filmemacher Christoph Düro und Tobias Stille wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Thüringen unterstützt. Die Idee zu dem Projekt entstand während der Zusammenarbeit zwischen Düro und dem Paritätischen Bildungswerk bei einem Ferienprojekt für Jugendliche in Neudietendorf. Eine viel umjubelte Vorab-Aufführung gab es in dieser Woche im Burgtheater in Bad Langensalza. „Ich habe viel Kraft und Rückenwind aus Thüringen erhalten“, so Düro. Nach dem sehr positiven Echo in Langensalza, wo der Film das erste Mal in voller Länge zu sehen war, geht Düro mit großen Hoffnungen in das Berliner Festival.

Der Film „Alle in einem Boot“ ist ein Film über Flüchtlinge – aber kein Dokumentarfilm, sondern ein Film der ganz besonderen Art. Denn in diesem Streifen spielen Flüchtlinge von heute Flüchtlinge aus den 30er-Jahren, sie spielen jüdische Menschen, die auf der Flucht vor dem Nazi-Regime sind. Unter den Schauspielerin sind auch Geflüchtete, die in Thüringen eine neue Heimat gefunden haben und die Düro während des Ferienprojektes „Kultur macht stark“ beim Paritätischen Bildungswerk in Neudietendorf kennengelernt hat.

„Vor unseren Augen sterben täglich Menschen im Mittelmeer. Wie die europäischen Politiker damit umgehen, ist ein Skandal“, so Düro. Und auf diesen Skandal soll der Film aufmerksam machen. Die Geschichte handelt von einer Schauspieltruppe, die im Theater das Schicksal jüdischer Flüchtlinge erzählen, die 1939 auf dem Schiff „St. Louis“ vor dem Nazi-Regime nach Amerika auswandern wollten. Aber niemand will die Geflüchteten aufnehmen. „Ihr seht doch, Flüchtlinge sind nirgends willkommen“, sagt einer der verzweifelten Passagiere. Und dieser Satz gilt damals wie auch heute. Unter den Schauspielern sind auch Geflüchtete von heute. Da spielt ein türkischer Mitbürger einen Juden, ein Farbiger spielt einen Nazi, ein Mensch mit Handicap hat die Hauptrolle, ein Flüchtling spielt den deutschen Kapitän der St. Louis. Es ist dieses Prinzip auch der Verfremdung, das die Angst vor dem Fremden nehmen soll. Insofern ist „Alle in einem Boot“ auch ein inklusiver Film.

Jetzt hoffen die Filmemacher, dass auch bei dem Festival in Berlin der Funke auf die Zuschauerinnen und Zuschauer überspringt – so wie bei der Preview in Bad Langensalza.
Mehr zum Film: www.alleineinemboot.de

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10 Jahre UN Behindertenrechtskonventionen

Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist noch kein Alltag

Neudietendorf, 25. März 2019 | Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Diese fordert eine inklusive Gesellschaft, also die Möglichkeit jedes einzelnen Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Inklusion ist Menschenrecht. Und wie ist es um dieses Recht am zehnten Jahrestag bestellt? Drei Fragen an den Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen Stefan Werner.

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Armut ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen

Der Paritätische Gesamtverband stellt den diesjährigen Armutsbericht vor

2018 ArmutsberichtIn Thüringen sind laut den Zahlen der Statistikämter des Bundes 16,3 % Menschen von Armut betroffen. Damit liegt der Freistaat bundesweit im Mittelfeld. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein Rückgang um 0,9 %. Rein rechnerisch bedeutet dies aber immer noch, dass rund 350.000 Bürgerinnen und Bürger in Thüringen als arm gelten.
„Die Zahlen sind – auch bei leichtem Rückgang – alarmierend“, sagt Landesgeschäftsführer Stefan Werner.
Und sie sagen noch nichts über die Menschen dahinter aus. Genau das nimmt der diesjährige Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes in den Blick. Wer sind die rund 13,7 Millionen armen Menschen in unserem Land? Sicherlich, wir wissen, es gibt Bevölkerungsgruppen, die ein besonders hohes Armutsrisiko tragen. Es sind, wenig überraschend, Arbeitslose (62,9 %), Alleinerziehende (40,2 %), kinderreiche Familien (30,0 %), Migrierende (27,5 %) oder Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen (28,8 %).
Betrachtet man allerdings die Gesamtheit der Armen in Deutschland unter verschiedenen Gesichtspunkten, zeichnet sich noch ein anderes, zuweilen unerwartetes Bild. So gehen erwachsene arme Menschen zumeist einer Erwerbstätigkeit (33,2 %) nach oder sind in Rente beziehungsweise Pension (24,8 %). Lediglich 21,0 Prozent der einkommensarmen Erwachsenen sind arbeitslos. Bei den Alleinerziehenden ist auffällig, dass etwa die Hälfte (49,9 %) erwerbstätig ist und rund drei Viertel (75,4%) über ein mittleres oder hohes Bildungsniveau verfügt. Die Mehrheit der Armutsbetroffenen ist nicht arbeitslos. Ihre Armutslage hat keine individuellen Ursachen, sondern strukturelle. Sie resultiert aus einem Mangel an Einkommen. „Es sind eben nicht nur sogenannte „Randgruppen“ von Armut gefährdet, sondern es ist ein gesamtgesellschaftliches Thema“, sieht Stefan Werner mit dem nun vorgelegten Bericht bestätigt. „Entsprechend müssen wir nicht nur unser Verständnis von Armut korrigieren, sondern auch die politischen Maßnahmen zur Bekämpfung daran anpassen.“ Werner plädiert für steuerpolitische Maßnahmen und eine ausreichende Existenzsicherung für von Armut betroffene Kinder und Jugendliche im Freistaat. Der Paritätische Thüringen fordert, mit politischen Maßnahmen die soziale Ausgrenzung abzubauen, um allen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

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Freie Fahrt für Freiwillige

SarahFür ihren Freiwilligendienst in der Kita fährt Sarah täglich von Erfurt nach Elxleben und bezahlt dafür TicketEine Monatskarte von Erfurt nach WeimarAuch heute wieder sind sie nicht nur in Thüringen unterwegs: Engagierte Menschen, die in Kindergärten, Altenpflegeheimen oder Krankenhäusern ihre Zeit spenden und sich aktiv in die Gesellschaft einbringen. Und das freiwillig!
Dafür erhalten sie kein Gehalt, sondern ein Taschengeld. Dieses beträgt maximal 390 Euro. Davon müssen sich viele der Freiwilligen noch ihre Fahrkarte kaufen. Viele von ihnen sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, um zu ihrer Dienststelle zu kommen. „Um einmal eine Relation zu bekommen: Eine Monatskarte für die Strecke Erfurt-Weimar kostet beispielsweise 104 Euro“, sagt Andrea Büßer, Koordinatorin der Freiwilligendienste beim Paritätischen Thüringen. „Freie Fahrt für Freiwillige wäre eine erste sinnvolle Maßnahme, die nicht nur die Engagierten unterstützt, sondern den Freiwilligendienst an sich attraktiver macht und den Einsatz würdigt.“ Und Wertschätzung hat dieses freiwillige Engagement allemal verdient. Mit der deutschlandweiten Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige wird passend zum Tag des Ehrenamtes dieser Forderung Nachdruck verliehen.                                                                                                                                                                     

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Radio Parität - 3. Sendung am Internationalen Tag des Ehrenamtes

2018 12 05 Radio Parität 01In ganz Thüringen lief heute zum Dritten mal Radio Parität mit Radio Lotte und der Paritätische Thüringen. In der dreistündigen Sondersendung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes sprachen Stefanie Lachmann und Markus Pettelkau mit vielen Gästen aus Sozialen Organisationen. Ziel der Sendung war es, das Ehrenamt in seinen vielfältigen Facetten darzustellen und Interessierte für ein Ehrenamt zu begeistern.
Nachzuhören ist die Sendung in der Mediathek von Radio Lotte.

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„Hier sieht man, wie Inklusion funktionieren kann“ – „Inklusion on ice“ in Weimar

20181121 Inklusion on Eis webDie Augen von Christian strahlen vor Freude. Der junge Mann aus der Werkstatt des Lebenshilfewerks Weimar wird von seiner Betreuerin im Eisgleiter über das Eis geschoben. Runde um Runde. Er kann gar nicht genug bekommen. Inklusion on ice heißt die Veranstaltung, die schon seit vielen Jahren zur Eröffnung der Eisbahn rund um das Goethe- und Schillerdenkmal von Petra Seidel organisiert wird. Der Ortsteilbürgermeisterin von Legefeld und stellvertretenden Vorsitzenden der Paritätischen Kreisgruppe ist es ein Herzensanliegen, Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Eis zusammenzubringen. „Was wir hier erleben, das sollten wir in allen Bereichen umsetzen“, schreibt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, der Schirmherr der Veranstaltung, in seinem Grußwort. „Hier sieht man, wie Inklusion funktionieren kann“, so der Regierungschef. Denn „Inklusion on ice“ ist zu einem großen Familienfest geworden. Das Grußwort von Ramelow wird von Rola Zimmer, der Geschäftsführerin des Lebenshilfe Werks Weimar-Apolda verlesen. Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine ist besonders angetan von den Eistänzen der Special-Olympics Athleten des ESC Erfurt. Das sind eislaufbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung und eventuell körperlicher Beeinträchtigung unter Leitung von Trainerin Astrid Hentrich. Auch die ehemalige Eiskunstlauf-Weltmeisterin von 1973, Christine Stüber-Errath, schnallte sich am Nachmittag ihre Schlittschuhe unter. „Eine Veranstaltung, die aus dem Programm der Weimarer Weihnacht nicht wegzudenken ist“, so der begeisterte Kleine, der sich besonders bei Petra Seidel für die Organisation auch des Eisgleiters bedankte, mit dem Menschen mit Handicap das Eisvergnügen erleben können – und das während der gesamten Weihnachtsmarktzeit. Unser Foto zeigt die Eröffnung des Inklusionstages auf dem Eis.

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Kinder- und Jugendpreis 2018: Projekte über das Leben in der digitalen Welt ausgezeichnet

KuJP 2018 04 webDas Projekt "Digitalisierung - Dialog der Generationen" des Klub Galletti von der Volkssolidarität erhielt den ersten Preis. „Wenn die Großeltern und die Enkel die digitale Welt gemeinsam erleben, dann ist das eine ausgezeichnete Idee.“ So würdigte Ministerpräsident Bodo Ramelow das Vorhaben der Volkssolidarität Gotha, Ältere und Jüngere gemeinsam die digitale Welt erleben und erforschen zu lassen. Das Projekt „Digitalisierung – ein Forum der Generationen“ des Klubs Galletti der Volkssolidarität erhielt den mit 5000 Euro dotierten ersten Platz beim diesjährigen Kinder- und Jugendpreis – eine gemeinsame Initiative der Paritätischen BuntStiftung und der Sparkassen Finanzgruppe Hessen-Thüringen.
„Die digitale Welt ist ein Lernprozess, bei dem es nicht darum geht in gut oder schlecht einzuteilen“, sagte Bodo Ramelow zuvor bei seiner Festrede. „Viel wichtiger ist es, sich über die eigene Mediennutzung bewusst zu werden, den Verstand zu benutzen und darüber im Gespräch zu bleiben.“

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