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  • Diabeteshilfe aus Jena und der Verein „Tierisch-Menschlich“ sind die „Guten Nachbarn 2019“

    Gute Nachbarn LogoDie Diabeteshilfe aus Jena und der Verein „Tierisch-Menschlich“ sind die „Guten Nachbarn 2019.“ Das Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche in Jena – eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen Thüringen – gewann die Abstimmung in der TLZ, der Verein „Tierisch-Menschlich“ hatte die Nase beim Voting der Hörerinnen und Hörer der Landeswelle vorn. An dem Online-Voting nahmen insgesamt zehn soziale Projekte aus ganz Thüringen teil.

    Die Arbeit der beiden Vereine und der übrigen sozialen Projekte werden vorgestellt auf:  https://www.paritaet-th.de/presse/kampagnen/gute-nachbarn-gute-taten/

  • JobbörseStellenangebote

    Meine berufliche Zukunft soll spannend und abwechslungsreich sein.

    Ich möchte etwas Sinnvolles tun, am besten in engem Kontakt mit Menschen.

    Ach ja, sicher sollte mein Job natürlich auch sein. Gibt’s nicht? Doch – Die Berufsfelder im Gesundheits- und Sozialwesen bietet all das und noch viel mehr.

    Aktuelle Jobs und Stellenangebote für Fach- und Führungskräfte finden Sie unter Angebote - Jobbörse >>>

  • Wir sind für unsere Mitglieder da

    Beim Paritätischen stehen die Mitglieder im Vordergrund. Unser Team Mitgliederservice begleitet die Mitgliedsorganisationen individuell bei ihren verschiedenen Belangen. Unter dem Dach des Teams sind die Mitgliederbetreuung, die Fördermittelberatung und der Bereich Entgelte und Verhandlungen zusammengeführt.

    LV

    Wollen Sie Mitglied werden – Nehmen Sie Kontakt auf!

  • 2019 Seminarprogramm Akademie Jahresprogramm 2019

    In nahezu allen Handlungsfeldern der sozialen Arbeit, der Pflege und der Medizin ist der Nachweis fachlicher Expertise unter hoher Berücksichtigung ökonomischer Faktoren zum selbstverständlichen Qualitätsstandard geworden. Neben diesen Aufgaben spielen vor allem Fragen der Qualitätssicherung sowie der Organisations- und Personalentwicklung eine zunehmende Rolle. Um sich über einen längeren Zeitraum fort- oder weiterzubilden, bietet die Akademie jetzt auch modulare Weiterbildungskurse an. Mit den modularen Zertifikatsweiterbildungen sind die Teilnehmer flexibel und können die Weiterbildungskurse rund um ihren den Arbeitsalltag planen. Die aktuellen Angebote finden Sie hier  >>>

  • Fotolia 11266639 L gunnar3000Willkommenskultur

    Mitmenschlich denken und handeln – die soziale Integration der nach Thüringen gekommenen Flüchtlinge bleibt auch 2018 die zentrale Aufgabe. Der Paritätische Thüringen ist mit seinen Mitgliedsorganisationen in vielen Bereichen der Hilfe für Flüchtlinge und Migranten aktiv, von der direkten Betreuung, der Hilfe bei der Suche nach Arbeits- und Ausbildungsstellen bis hin zu Weiterbildungskursen für Mitarbeitende in Kitas und Schulen oder der Organisation von Sprachkursen – wir stehen in Thüringen für gelebte Willkommenskultur mit. Und wir setzen den dumpfen Parolen gegen Flüchtlinge das breite Engagement der Zivilgesellschaft entgegen.

    Mehr zur gelebten Willkommenskultur im Paritätischen finden Sie hier >>>

  • Wir arbeiten vielfältig.

    Wir arbeiten vielfältig. Jetzt auf YoutubeUnsere interkulturellen Angebote im Haus stellen sich vor.

    Stefan Hailer
    Referent Jugendarbeit,
    Jugendsozialarbeit, Schulen, Migration

  • Gesichter des Ehrenamts 2019

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    Auch in diesem Jahr würdigt die Broschüre „Gesichter des Ehrenamts“ wieder viele ehrenamtlich tätige Menschen. „Wir wollen mit dieser Broschüre Dank sagen und vor allem anderen Mut machen, es denen, die hier vorgestellt werden, gleichzutun“, so der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Stefan Werner. Allein in den Reihen des Paritätischen packen zehntausende von Ehrenamtlern mit an, um anderen zu helfen.

     

Die Farben der Natur auf’s Zeichenblatt gezaubert

Ferienfreizeit des Krügervereins bietet in den Herbstferien spannendes Programm mit viel Kontakt zur Natur.

Farbengestalten 04 webAus Ei und Erde wird ein brauner Farbton gemischt. Die Mädchen und Jungen staunen nicht schlecht als Cornelia List ein ganz normales Hühnerei hervorholt. Das Ei soll die Grundlage für die nächste Naturfarbe sein. Den Vormittag haben die Zehn bis 13-Jährigen im angrenzenden Krügerpark dafür unterschiedliche Naturmaterialien gesammelt. Aus Erde, Blumen oder Beeren entstehen nun Farben. Für die braune Farbe etwa wurde die Erde erst ganz fein zerkleinert und dann mit dem Ei verquirlt. Wie lange die Farbe denn haltbar sei, wollen die Kids wissen. Cornelia List kann das nicht genau sagen, allzu lange jedoch nicht, ist sie sich sicher. Genau das ist auch ein Anliegen der Diplomumwelt- und Naturpädagogin, sie will die Kinder zum Ausprobieren animieren und ihnen verschiedene Naturmaterialien nahebringen. „Es ist eben etwas anders, ob ich den Farbkasten einfachFarbengestalten 01 werbCornelia List erklärt wie Naturfarben entstehen. aufmache und darauf los male oder ob ich mir zunächst die Farbe selbst hergestellt habe“, weiß sie aus Erfahrung. Die entstandenen Farben haben die Kinder dann auch selbst ausprobiert. Auch hier waren frei, was sie gestalten wollen, egal ob Bilder, Steine oder Hölzer bemalen, im Vordergrund steht die Entdeckerfreude. Ohne Zwang gelingt so auch die Verbindung zwischen Natur und Kunst. „Diese Form der Ferienfreizeit bieten wir in dieser Form zum ersten Mal an und freuen uns über die Resonanz“, erzählt Christin Merten vom Krügerverein. „Die Kinder ganz begeistert davon, was sie alles mit den Dingen machen können, die ihnen quasi vor die Füße fallen.“ Die in der Woche entstanden Kunstwerke können sich Interessierte morgen, um 14 Uhr bei einer kleinen Abschlusspräsentation anschauen.

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Projekt Berufsorientierung in der Sozialwirtschaft - Kick off

Bei der Kick-off Veranstaltung des Projektes Berufliche Orientierung in der Sozialwirtschaft (BOS) kamen erstmals Verterter*innen aus Schulen und Unternehmen des Thüringer Gesundheits- und Sozialwesens zusammen. Bildungsminister Holter sprach sich in seinem Grußwort nicht nur für eine möglichst früh beginnende berufliche Orientierung aus, sondern betonte auch die Bedeutung alle am Prozess Beteiligten aktiv mit einzubeziehen und zu vernetzen. Genau hier setzt das auf drei Jahre angelegte Projekt an. Bei der Auftaktveranstaltung ging es zunächst um einen Abgleich, wie berufliche Orientierung an den Schulen aussieht und was für die Organisationen wichtig ist. BOS will unter dem Motto "Nachwuchsgewinnung aus der Branche für die Branche" differenzierte Methoden der Berufs- und Studienorientierung in drei Modellregionen in Unternehmen initiieren und weiterentwickeln.

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    Fit für's Miteinander - Interkulturelles Lernen ganz praktisch erlebt

    Fit frs Miteinander VortragNatália Caldeira-Schütz, Projektmitarbeiterin, zieht zum Projektabschluss eine positive Bilanz. Zahlreiche praktische Empfehlungen zur Umsetzung interkultureller Öffnung in Vereinen, Unternehmen und Institutionen trugen die Expertinnen aus der Sozialwirtschaft bei der Abschlussveranstaltung des paritätischen Modellprojektes „Fit für´s Miteinander-Interkulturelles Lernen im Verein“ zusammen. Pradibha Singh vom Eine Welt Netzwerk Thüringen e. V. und die Sprachmittlerin Eman Jamous empfahlen, die Aspekte Sprache und Übersetzung bei verschiedenen Kommunikationssituationen sicherzustellen. Beide Frauen betonten zudem, die Bemühungen und Flexibilität im Miteinander müsse von beiden Seiten ausgehen. Betriebe bräuchten keine „Migrantenquote“, vielmehr sind die Stärken des Einzelnen als E Fit frs Miteinander TischDiskussionsrunde zum Thema Wie kann interkulturelles Lernen in (m)einer Einrichtung gelingen?instellungsgrundlage in den Blick zu nehmen. Aus der Sicht von Alexandra Gaede vom Deutschen Familienverband e. V., Landesverband Thüringen sind drei grundlegende Faktoren für die Interkulturelle Öffnung von Einrichtungen maßgeblich: Zeit, Geduld und Geld. Auch sei es wichtig, allen Menschen mit Respekt zu begegnen. Julia Brade vom Thüringer Zentrum für Interkulturelle Öffnung betonte die Notwendigkeit, Projekte und Programme in einer Einrichtung zusammen und breiter zu denken, den Blick über den Tellerrand zu richten und nicht in Kategorien, sondern nach Bedarfen zu planen. Wichtig sei auch die Vernetzung und die Information von Angeboten.
    Während der dreijährigen Laufzeit hat des Projekt acht Mitglieder des Paritätischen Thüringen bei ihrer Interkulturellen Öffnung (IKÖ) fachlich begleitet und im Rahmen von Beratungen, Inputs, Seminaren und Workshops die Handlungskompetenz der Vereine unterstützt. Und auch nach dem Projektende wird das Thema Interkulturelle Öffnung beim Paritätischen Thüringen weiter bearbeitet, etwa durch die aus verschiedenen Projekten zusammengesetzte Werkstatt VIELFÄLTIG VERBUNDEN.

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    Steigende Pflegekosten – Paritätischer fordert Begrenzung des Eigenanteils

    Neudietendorf | 26.09.2019

    Hfert RolfRolf Höfert, Pflegeexperte und Vorstandsvorsitzender des Paritätischen Thüringen Um zehn Prozent sind die Kosten für die Unterbringung Pflegebedürftiger im vergangenen Jahr gestiegen. Das geht aus Zahlen gesetzlicher und privater Krankenkassen hervor. Demnach bezahlen Thüringer Pflegeheimbewohner durchschnittlich etwa 1.400 Euro im Monat. Die gesetzliche Altersrente liegt dagegen in Thüringen bei gut 1.100 Euro im Schnitt. Der Paritätische Thüringen fordert eine Begrenzung des Eigenanteils zur Finanzierung der Pflege auf maximal 15 Prozent. „Die Zahlen sind alarmierend. Wir sehen, dass bereits heute die Rente oftmals nicht ausreicht, um die anfallenden Kosten für die Pflege stemmen zu können“, mahnt Rolf Höfert, Vorstandsvorsitzender des Paritätischen Thüringen und Experte im Bereich Pflege. „Es braucht dringend eine Reform der Pflegeversicherung, die Pflegebedürftige entlastet und sie vor Armut schützt“, so Höfert weiter. Wenn die Bundesregierung zukünftig die Pflegekräfte besser bezahlen will und es auch mit einem besseren Personalschlüssel in der Pflege ernst meint – Maßnahmen, die laut Verband überfällig sind – braucht es kurzfristig zusätzliche Finanzmittel in der Pflege und konkrete Pläne wie diese bereitgestellt werden sollen. Nur so lässt sich ein weiterer sprunghafter Anstieg der Eigenanteile verhindern.

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    Studentische Forschungsarbeit zu Frauen in Vorständen im Haus der Parität präsentiert

    Gruppe 02"Frauen - Eine unterrepräsentierte Gruppe in ehrenamtlichen Vereinsvorständen?" so lautet der Titel der Abschlussarbeit, die Studierende der Jenaer Ernst-Abbe-Fachhochschule in Neudietendorf vorstellten. Sophia Werner, Stephanie Sölle und Dominic Haß hatten dafür Paritätische Mitgliedsorganisationen mit Fragebögen und Interviews zu ihren Strukturen befragt. Aus den gewonnenen Daten leiteten sie Handlungsempfehlungen ab, wie mehr Frauen für die Vorstandsarbeit gewonnen werden können. Stefan Werner, Diskussion 02Landesgeschäftsführer des Paritätischen dankte den Forschenden für ihre gewinnbringende Arbeit und betonte die Bedeutung des kontinuierlichen Austausches zwischen Praxis und Wissenschaft. Diese Forschungsarbeit zeichnet ein aktuelles Bild zur gegenwärtigen Situation von Frauen in ehrenamtlichen Vorständen, so Petra Michels, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Thüringen. Ilona Helena Eisner, Geschäftsführerin beim Landesfrauenrat Thüringen kommentierte die Arbeit und moderierte die anschließende Diskussion zum Transfer der wissenschaftlichen Daten und Empfehlungen in die Praxis.

     

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    Professorin Dr. Claudia Rahnfeld zur Stiftungspräsidentin gewählt

    Staffelstiftübergabe Prof. Dr. Claudia Rahnfeld und Evemarie SchnepelDer Stiftungsrat der Paritätischen BuntStiftung Thüringen hat Professorin Dr. Claudia Rahnfeld Stefan Werner, Evemarie Schnepel, Rolf Höfertzur neuen Stiftungspräsidentin berufen. Sie übernimmt das Amt von Evemarie Schnepel, die nach über einem Jahrzehnt der Stiftungsarbeit ihren Ruhestand genießt. „Ich danke Evemarie Schnepel herzlich für ihr Engagement und ihre jahrelange Unterstützung des Paritätischen Thüringen“ sagte Stiftungsratvorsitzender Rolf Höfert bei der gestrigen Staffelstabübergabe. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Professorin Dr. Claudia Rahnfeld eine engagierte Nachfolgerin gewinnen konnten, die durch ihre Hochschultätigkeit in den Bereichen Inklusion, soziale Ungleichheit und Sozialmanagement eine ausgewiesene Expertise mitbringt“.
    Professor Dr. Claudia Rahnfeld studierte in Jena. Neben ihrer Promotion an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beriet die Sozialwissenschaftlerin Kommunen beim Aufbau von Bildungslandschaften. Vor ihrem Ruf auf die Professur für Soziale Arbeit, Professionstheorie und Disziplinäres Wissen an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach, hatte sie eine Professur in Marburg inne. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und möchte in meiner Funktion als Stiftungspräsidentin gern den Transfer zwischen Praxis und Wissenschaft im Kontext der Stiftungsziele weiter intensivieren“, umriss Claudia Rahnfeld ihre Ziele.

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    Demokratie als Abenteuer

    Aus der OTZ vom 29.08.2019; Ein Artikel von Kai Mudra

    Hütten  In einem rustikalen Camp am Waldrand bietet das Bildungswerk Blitz Seminare für Kinder und Jugendliche an.

    Es donnert, es blitzt, die ersten Regentropfen fallen am Mittwoch kurz vor 14 Uhr am Nachmittag. Trotzdem springt gut gelaunt zu rockiger Musik ein Moderator im Sportkostüm ins Freie. Er möchte die etwa 20 Teilnehmer der „Tour de la Democratie“ mitreißen. Das gelingt ihm auch. Tief im Thüringer Osten, zwischen Pößneck und Saalfeld, in der Nähe von Krölpa, im kleinen Ort Hütten, sind Sozialpädagoginnen, Vertreter von Jugendhilfe- und Demokratievereinen, aber auch Lehrerinnen zusammengekommen, um mehr über das Vermitteln von Demokratie zu erfahren.

    Die Ansprache ist direkt, die Einleitung kurz, statt im Seminarraum zu schwitzen, geht es zu Fuß erst einmal einen Kilometer bergauf aus dem Örtchen hinaus. Am Waldrand, auf einer Wiese, bilden die Teilnehmer einen Kreis. Es folgt eine Konzentrationsübung, die Stimmung ist aufgelockert. Danach werden paarweise Bilder nachgezeichnet. Der Clou, die jeweiligen Partner haben verschiedene Bilder gesehen, aber jetzt nur einen Stift, den sie beide gemeinsam mit je einer Hand führen müssen. Auch das Reden ist ihnen untersagt. Der Spaß am Ausprobieren, am Miteinander, ist den Teilnehmern anzumerken.

    Ganz behutsam, in Zweiergruppen, werden so Strategien des Miteinanders ausgetestet. Wie soll gezeichnet werden? Wie kann man sich verständigen? Wann nachgeben? Wann fordern?

    Der Spaß überwiegt. Das Seminar leitet Stefan Lindner vom Elan e.V. aus Jena. Er kennt sich als sozial- und Erlebnispädagoge aus. Er erklärt den Teilnehmern der Demokratie-Wanderung noch, wie sie Gruppen beispielsweise von Kindern oder Jugendlichen dazu anhalten können, selber zu lernen Entscheidungen miteinander zu treffen, um so auch zu erfahren, was Toleranz, was Verantwortung zu übernehmen, bedeutet.

    Gemeinsam leben, essen, lernen und übernachten

    Gut ist, Kinder und Jugendliche aus ihrem Alltag herauszuholen. Vorträge über Demokratie würden nicht ankommen. Aber die Erfahrungen eines solchen Seminars schon. Die Jugendbildungsstätte Hütten ist mit ihrem Träger, dem Bildungswerk Blitz, noch einen Schritt weitergegangen. Am Waldrand oberhalb der Gemeinde wurde ein rustikales Demokratie-Camp aufgebaut. Vier Zelte zur Übernachtung, Sonnensegel, Liegestühle, Sitz- und Liegeflächen im Freien bilden den Rahmen für künftige Seminare, Kurse und das Lernen.

    Gefördert wird das Camp-Projekt über das Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Unterstützung kommt zudem vom Kreisjugendring Saale-Orla. Demokratie soll in dem Camp erlebbar gemacht werden, erklärt gestern Cornelia Möbius, Geschäftsführerin des Vereins Blitz. Nicht im geschlossenen Raum, sondern in der Freiheit des Camps sollen sich die künftigen Seminarteilnehmer ausprobieren und die besten Strategien für ein Miteinander finden. „Wir wollen hier lernen, leben, essen, schlafen und gemeinsam kochen“, beschreibt Karina Brünner-Neumann von Blitz das Vorhaben.

    Das Demokratie-Camp richtet sich vorrangig an Jugendgruppen und junge Erwachsene. Anmeldungen sind über das Bildungswerk Blitz möglich. Das stellt dann auch die Kursleiter und die Betreuer für das Leben in der Natur.

    Kontakt zum Demokratie-Camp:

    Jugendbildungsstätte Hütten
    Projekt DemokratieCamp
    Herschdorfer Straße 19
    07387 Krölpa / Hütten

    Telefon: 03647 5049745
    Mobil: 0176 95448749

    http://demokratiecamp.dehttp://demokratiecamp.de
    Email: demokratiecamp[AT]bildungswerk-blitz.de

     

     

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    „Die offene Gesellschaft – in Bewegung“: Aktionsformate für Demokratie und Zusammenhalt in Erfurt

    Der Verein „Initiative offene Gesellschaft e.V.“ macht Schluss mit der Empörungskultur und fragt radikal konstruktiv nach Verbesserungsideen – für den eigenen Ort, für das ganze Land, für unsere offene Gesellschaft. Dafür sind sie 2019 in zehn Städten und bei Festivals unterwegs: von Görlitz bis Aachen.

    Vom 28.08.2019 – 20.09.2019 auch in Erfurt. Unter dem Label „Die offene Gesellschaft – in Bewegung“ gibt es verschiedene Aktionen und Formate. Gruppen, Vereine und Organisationen laden täglich ein, etwas für den Zusammenhalt und die Demokratie zu tun. Hier gibt es einen Überblick über die Angebote: https://www.die-offene-gesellschaft.de/events

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    „Sie brennen für das, was sie tun“ Kreisgruppe des Paritätischen zeichnete drei ehrenamtlich Tätige aus

    Weimar. Karin Häublein hilft arbeitslosen Menschen, Dr. Ria Schachtschnabel ist für Aids-Kranke da und Birgit Apel begleitet Trauernde. Diese drei Frauen aus Weimar wurden stellvertretend für die vielen ehrenamtlich Tätigen von der Kreisgruppe Weimar/Apolda des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes geehrt. Oberbürgermeister Peter Kleine hob ebenso wie die stellvertretende Kreisgruppenvorsitzende Petra Seidel das große ehrenamtliche Engagement von vielen Bürgern der Stadt hervor. Kleine verwies darauf, dass es in Weimar 750 ehrenamtlich geführte Vereine gibt. „Ohne Ehrenamt würde vieles nicht laufen“, so Kleine.

    Jedes Jahr zeichnet die Kreisgruppe des Paritätitschen drei Ehrenamtler aus den Reihen der Mitgliedsorganisationen aus, die sich seit vielen Jahren für andere Menschen einsetzen, ihnen in schwierigen Situationen zur Seite stehen. Birgit Apel ist seit 1996 ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hospizdienst in Weimar. „Vielleicht ist sie die am längsten tätige Hospizbegleiterin in Thüringen“, so Kleine, der in seiner Laudatio hervorhob, dass sie den Hospizdienst von der ersten Stunde an im Aufbau unterstützt und durch ihr Engagement mitgetragen habe. Unzählige Trauernde hat sie in Einzelgesprächen begleitet. „Sie brennt für das, was sie tut“, so Kleine. Und das gelte für alle an diesem Tag Ausgezeichneten.

    Dr. Rita Schachtschnabel wurde für ihre jahrelanges ehrenamtliche Unterstützung der Aids-Hilfe Weimar ausgezeichnet. Seit 14 Jahren unterstützt sie den Verein bei HIV- und Syphilitests. „Ohne die ehrenamtlich tätigen Ärztinnen und Ärzte wäre das Testangebot nicht möglich“, so der OB. Für die an diesem Tag verhinderte Dr. Schachtschnabel nahm das Vorstandsmitglied der Aids-Hilfe, Daniel Groth, die Auszeichnung entgegen.

    Karin Häublein ist seit 2011 in der Kleiderkammer des Arbeitslosenzentrums Weimar tätig. „Ohne ihr ehrenamtliches Engagement wäre die Arbeit der Kleiderkammer nicht kontinuierlich realisierbar“ unterstrich Peter Kleine in seiner Laudatio. „Hilfe und Unterstützung leisten, Solidarität üben – all das kommt in der Ehrenamtstätigkeit von Frau Häublein voll zum Ausdruck.“

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    Grün, grün, grün sind alle meine Kleider

    Tauziehen PantomimeKarte FrühlingNeudietendorf, 10. Juli 2019 | Wer sieht bei dieser Zeile aus dem bekannten Kinderlied nicht sofort einen Jäger vor seinem geistigen Auge. Wir verbinden nicht nur einige Berufe mit bestimmten Farben, sondern auch Gefühle. Was unsere Welt voller Farben mit uns macht, schauen sich gerade 30 Mädchen und Jungen beim diesjährigen Kulturlabor genauer an. Da ist der 10-jährige Matteo, der sich beim Improvisationstheater ausprobiert. “Ich habe gelernt wie man pantomimisch Tauziehen spielt”, erzählt er über seine Erlebnisse in den ersten Tagen. „Pantomime ist der erste Baustein zum Erlernen des Improvisationstheaters“, ergänzt der Dozent Stefan Bretz. Währenddessen wird im Textilworkshop im Nachbarraum gefärbt, gekleckst, gestempelt und gezeichnet. Rot mag Lotta besonders gern. “Heute habe ich eine Karte für meine Eltern gestaltet”, berichtet die 10-jährige begeistert. Deshalb kommt diese auch in ihrer Kreation vor. „Mit der Gestaltung der Karte, haben wir den Kindern die Wirkung von Farben erläutert, so die Dozentin Annett Schneider. „Im nächsten Schritt wird die Gestaltung eines Textilstückes in Angriff genommen“. Auch in diesem Jahr sorgt der Krügerverein mit dem Kulturlabor für eine spannende erste Ferienwoche. “Wir bieten den Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 13 Jahren einen Ort zum Ausprobieren”, umschreibt Christin Merten das Anliegen. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich die Kinder in dieser Woche entwickeln. Einige von ihnen kommen bereits seit mehreren Sommern zu uns” so die Projektmitverantwortliche weiter. Einen Einblick in ihre Woche geben die Mädchen und Jungs bei der Abschlusspräsentation. Diese findet am Freitag, um 14 Uhr, in der Krügervilla statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

    Gefördert wird das Kulturlabor durch die Initiative „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

    Der Krügerverein kann auf mehr als 20 Jahre soziales Engagement zurückblicken. Ursprünglich gegründet um das Erbe von Prof. Herman Anders Krüger zu wahren, entwickelten sich im Laufe der Zeit Arbeitsbereiche wie Berufsorientierung, Integrationsbegleitung, Beschäftigungsprojekte und soziale Unterstützung. Unser Frauen- und Familienzentrum ist als Initiator von Veranstaltungen der Kunst, Kultur und Bildung ebenso fester Bestandteil der Region wie die Angebote der Gesundheitsförderung.

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