Foto: UNSPLASH | Bank Phrom

Mediaservice

Hier finden Sie die Medienmitteilungen des Paritätischen Thüringen, den Kontakt zum Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Profiling), sowie druckfähige Fotos, die Sie bei Quellennennung frei verwenden können. Für Mitgliedsorganisationen werden hier außerdem Sharpics für die sozialen Medien bereitgestellt.

Foto: UNSPLASH | Bank Phrom
Impfpflicht für alle

Viele Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Thüringen unterstützen die Forderung nach einer allgemeinen Impfpflicht. Hier sind einige Beispiele:

Rosi Burgdorf1Rosi Burgdorf Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Leinefelde – Worbis e. V. 
"Wir brauchen eine allgemeine Impfpflicht, da eine nur berufsspezifische Impfpflicht nicht den Bevölkerungsanteil, wie z.B. den Menschen mit Behinderung, ausreichenden Schutz vor der Corona Infektion bietet.
Eine nur auf spezielle Berufsgruppen bezogen Impfpflicht, kann außerdem nicht den drohenden Zusammenbruch, des jetzt schon überlasteten Gesundheitssystem entgegen wirken. Impfen muss Bürgerpflicht werden- Impfpflicht für alle."

 

Katja HeinrichKatja Heinrich, Geschäftsführerin Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Thüringen e. V.
"Als Geschäftsführerin der Lebenshilfe Thüringen spreche ich mich für eine allgemeine Impfpflicht aus, um vulnerable Gruppen wie Menschen mit Behinderung zu schützen und ihren Ausschluss von der Teilhabe zu verhindern. Nur eine allgemeine Impfpflicht kann langfristig dazu führen, dass Infektionen und größere Ausbrüche insgesamt verhindert werden und damit auch vulnerable Gruppen dauerhaft sowohl vor einer Infektion als auch vor (Selbst-)Isolation und damit einer erheblichen Einschränkung ihrer sozialen Teilhabe geschützt sind."

 

SONY DSCMartin Mölders, Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Ilm-Kreis e. V.
"Im Prinzip bin ich als liberal denkender Mensch, der viel von Eigenverantwortung hält, kein Freund einer gesetzlichen Impfpflicht. Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung finden jedoch ihre Grenzen dort, wo sie die Freiheit anderer einschränken. Das nennt man dann soziale Verantwortung. Vor dem Hintergrund wäre eine Impfpflicht als letztes Mittel denkbar, wenn mildere Mittel nicht zur Verfügung stehen. Das mildere Mittel kann jedoch nicht die Impfpflicht für nur Teile der Bevölkerung sein, insbesondere nicht für die, die im weitesten Sinne soziale Verantwortung besonders wahrnehmen und sich für Teilhabe und Inklusion der von ihnen betreuten Menschen einsetzen. Schutz durch Kontakt-beschränkung mit den dann Nicht-geimpften führt dann zur Exklusion und pervertiert das Bestreben nach einer inklusiven Gesellschaft. Wenn Impfpflicht, dann für alle!"

Claudia Kirchner ASB KV SHK e.V. 1Claudia Kirchner, Geschäftsführerin ASB Saale-Holzlandkreis
"Jetzt haben wir die einrichtungsbezogene Impfpflicht und müssen sehen, wie wir damit umgehen. Aus meiner Sicht ist, nur einzelne Berufsgruppe zu impfen nicht gerechtfertigt, nicht sinnvoll. Wir erleben ein großes Ungerechtigkeitsgefühl in den Einrichtungen und wir haben bei uns über 90 Prozent Geimpfte. Diese Entscheidung macht den Eindruck, als ob wir die Auslöser seien. Das ist falsch. Es macht Sinn, jetzt handeln und da ist aber jeder in die Pflicht zu nehmen, nicht nur die Berufsgruppe, die die letzten zwei Jahre an vorderster Front war und ist. Wenn es so bleibt, werden Mitarbeiter gehen, nicht die Masse, aber es wird dazu kommen. Und besonders schwierig wird es werden, an neues Personal zu kommen. Gerade junge Leute, die sich unsicher sind, was eine Impfung mit ihrem Körper macht. Hier gibt es zu wenig Aufklärung. Und wir müssen befürchten, dass sie sich für andere Berufe entscheiden. Vernünftig ist die Impfpflicht für alle."

Renè LippoldRené Lippold, Vorstand Lebenshilfe Altenburg e. V.
"Wenn es eine Impfpflicht geben soll, dann für alle und nicht einrichtungsbezogen. Das macht keinen Sinn. Wenn die Wissenschaft der Überzeugung ist, dass eine Impfpflicht hilft die Pandemie zu bekämpfen und das Gesundheitssystem zu entlasten, dann unterstütze ich das, wie gesagt, als Impfpflicht für alle und zwar schnell."

 

rolaZimmerRola Zimmer Vorstandsvorsitzende Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e. V
"Eine Verpflichtung zum Impfen für alle und nicht nur einzelne Berufsgruppen ist jetzt die einzig richtige Lösung. Wir alle müssen auch die Menschen der Berufsgruppen in der Pflege und sozialen Arbeit schützen. Die Impfung schränkt das Infektionsrisiko ein und schützt nachweislich vor schweren Folgen, vor allem für vulnerable Gruppen und die Menschen, die für sie da sind. Nur eine Impfpflicht für alle ermöglicht uns die Rückkehr in einen normalen Alltag."

Illustration: Christian Kirchner

Kontakt

  • Peer Lück
    Profiler | Mediensprecher

  • Frank Diehn
    Layout | Design | Webauftritte

  • Tina Manes
    Social Media | Online-Redaktion

Jetzt Teilen:

Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen e.V.
OT Neudietendorf  |  Bergstraße 11
99192 Nesse-Apfelstädt

Copyright © Der Paritätische Thüringen. Alle Rechte vorbehalten.