Foto: UNSPLASH | Dan Gold

Gesundheit und Teilhabe

Hier finden Sie Informationen und Ansprechpartner zu den Themen: Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Eingliederungshilfe, Suchthilfe, Selbsthilfe, Behindertenhilfe und Psychiatrie.
Außerdem finden Sie hier Stellungnahmen zu aktuellen Gesetzentwürfen und Vorhaben der Landesregierung, Handlungsempfehlungen, Qualifizierungsangebote und Unterstützungsangebote für unsere Mitgliedsorganisationen.

Foto: UNSPLASH | Dan Gold
Hürden auf dem Weg zu mehr gesundheitlicher Eigenverantwortung

Die europäischen Bürger möchten mehr Verantwortung für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden übernehmen, wissen aber nicht wie. Das zeigt eine Untersuchung, die auf dem European Health Forum Gastein (EHFG) vorgestellt wurde. Im Rahmen der Studie wurden 2.000 Bürger in zehn EU-Ländern zu Themen wie Selbstmedikation, den Erhalt der persönlichen Gesundheit und dem Zugang zu Informationen und Fähigkeiten, die für das Umsetzen von mehr Eigenverantwortung nötig sind, befragt.

Demnach sehen fast 90% der Befragten Eigenverantwortung als wichtigen Bestandteil der Gesunderhaltung und des Krankheitsmanagements. Trotzdem will die Mehrheit der Befragten bei Gesundheitsproblemen weiterhin als ersten Schritt ihren Hausarzt frequentieren. Weniger als 20% führen Lebensstiländerungen durch, noch weniger entscheiden sich für Selbstmedikation. Eine wichtige Ursache für diese Kluft zwischen den Wünschen und der Praxis sehen die Studienautoren in dem individuellen Mangel an Vertrauen. Obwohl der Untersuchung zufolge viele Menschen Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen möchten, gab nur einer von sieben an, sich dabei ausreichend sicher zu fühlen.

Schwieriger Zugang zu verlässlichen Quellen

Eine weitere Ursache sei der schwierige Zugang zu verlässlichen Informationsquellen. Obwohl viele Menschen zuerst bei ihrem Hausarzt Rat suchen, meinten drei Viertel der Befragten, dass viele Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen nicht über ausreichende kommunikative Fähigkeiten verfügen, um ihnen helfen zu können. Eine von fünf Personen nutzt das Internet als erste Informationsquelle. Das sind fast doppelt so viele wie jene, die ihren Apotheker fragen.

Quelle: http://www.aerzteblatt.de

 

Kontakt

  • Ralf Schneider
    Referent Behindertenhilfe | Sozialhilferecht

  • Dr. Rainer Krüger
    Referent strategische Entgeltberatung

  • Regina Hartung
    Referentin für Gesundheit, Selbsthilfe, Suchthilfe und Psychiatrie

Jetzt Teilen:

Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen e.V.
OT Neudietendorf  |  Bergstraße 11
99192 Nesse-Apfelstädt

Copyright © Der Paritätische Thüringen. Alle Rechte vorbehalten.