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Thüringer Orientierungsrahmen – Weg aus der Pandemie

Der Thüringer Orientierungsrahmen dient der Vorbereitung der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs des Bundes und der Länder am 10. Februar 2021 sowie der Planung des Thüringer Pandemiemanagements in den vor uns liegenden Monaten. Es knüpft dabei an das vom Ministerpräsidenten im Vorfeld der MPK vorgestellte 9-Punkte-Papier „Ein möglicher Fahrplan bis Ostern – Überlegungen vor der Konferenz der Regierungschef:innen von Bund und Ländern am 19.01.2021“. Es knüpft ebenso an das Papier „Sicher und nachhaltig aus dem Corona-Lockdown“, mit dem der Thüringer Wirtschaftsminister seine Anforderungen an eine Exitstrategie formulierte, sowie an den „Stufenplan für Thüringen“ der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Perspektiven nach dem Lockdown – Wie geht es weiter?“.

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Zusätzliche Kinderkrankentage 2021

Die Bundesregierung hat sich am 12. Januar 2021 darauf verständigt, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Damit stehen jedem Elternteil 20 statt bisher 10 Tage zur Verfügung (Alleinerziehenden 40 statt vorher 20). Die Tage können einzeln oder auf einmal genommen werden. Voraussetzung ist, dass der betroffene Elternteil und das erkrankte Kind gesetzlich versichert sind.

Die Höhe des Kinderkrankengeldes beträgt i.d.R. 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Neu ist, dass der Anspruch auf Kinderkrankengeld auch in den Fällen besteht, in denen das Kind nicht krank ist, sondern eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder die Einrichtung zur Kinderbetreuung pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde. Die Schließung der Schule oder der Einrichtung zur Betreuung von Kindern, das Betretungsverbot, die Aussetzung der Präsenzpflicht vom Unterricht oder die Einschränkung des Zugangs zum Kinderbetreuungsangebot ist der Krankenkasse durch eine Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung nachzuweisen. Dies gilt auch für den Fall, dass das Kind auf Grund der Empfehlung von behördlicher Seite die Einrichtung nicht besucht hat. Für diese Bescheinigungen soll es zeitnah Vordrucke geben, die dann von Eltern verwendet werden können. Alles andere läuft ebenso, wie bei einer Erkrankung des Kindes und ist damit ein gängiges Verfahren. Anspruchsberechtigt sind auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten (könnten) und bei denen die genannten Voraussetzungen gegeben sind.
Die neue Regelung stellt klar, dass Homeoffice und Kinderbetreuung bzw. Homeschooling – in dieser Phase der Pandemie - nicht miteinander vereinbar sind. Ob diese Regelung aber bis zu der Zeit tragen kann, wo uns Infektionszahlen und Inzidenzen sowie der Impfstoff wieder eine Rückkehr zur Normalität ermöglichen, bleibt abzuwarten.

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Informationen zur Corona-Impfung

Zur aktuellen Diskussion und zu Fragen rund um die Covid-19-Impfung hier ein Dossier des Paritätischen Gesamtverbandes

Seit Ende des vergangenen Jahres starteten in der EU die Impfungen gegen das Coronavirus. In allen Bundesländern in Deutschland wurde mit dem Impfen begonnen. Dies weckt Hoffnungen auf ein absehbares Ende der Pandemie. Neben der aktuellen Diskussion um die Impfstoffkapazitäten gibt es noch weitere praktische Fragen zu klären, wie z.B. in kurzer Zeit Millionen Menschen geimpft werden können oder auch ob die Impfung auch vor der Übertragung der Krankheit, also vor Ansteckung einer anderen Person schützt. Wenig diskutiert wird momentan die globale Verteilung des Impfstoffes. Es steht zu befürchten, dass trotz einer internationalen Impfallianz ärmere Länder ein weiteres Mal auf der Strecke bleiben könnten. Was kann also besser laufen und wo müssen wir genauer hinsehen?

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Gemeinsamer Aufruf zur Aktivierung der stillen Reserve

Gemeinsamer Aufruf der Thüringer Sozialministerin Heike Werner, der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e. V. und der Landesarbeitsgemeinschaft der privaten Pflegeverbände in Thüringen zur Aktivierung der „stillen Reserve“ zur Unterstützung der Einrichtungen der Pflege und der Angebote der Eingliederungshilfe

 Liebe Bürgerinnen und Bürger des Freistaats Thüringen,

seit Beginn der Corona-Pandemie im März dieses Jahres stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringer Pflegeheime und der Angebote für Menschen mit Behinderungen unter einer enormen Dauerbelastung. Mit hohem Engagement und einer großen Flexibilität erhalten sie die Versorgung, Begleitung und Beratung der zu Betreuenden unter Einhaltung strenger Schutz- und Hygienemaßnahmen aufrecht.
So manche Notlage konnte durch Mehrarbeit, Doppel- und Sonderschichten sowie gegenseitige Personalunterstützung zwischen den Einrichtungen und Leistungserbringern bewältigt werden.
Die nun jedoch seit Wochen drastisch ansteigende Zahl neuer Corona-Infektionen führt dazu, dass sich die Lage in den Einrichtungen und Angeboten der Pflege und Eingliederungshilfe dramatisch zuspitzt. Immer häufiger erreichen uns Hilferufe von Einrichtungen, deren Mitarbeiter*innen ihre Belastungsgrenzen erreicht haben oder bereits über diese hinaus arbeiten.
Aus diesem Grund möchten wir uns heute mit diesem Aufruf an Sie wenden.
In der aktuellen Situation wird jede helfende Hand in den Einrichtungen und Angeboten benötigt. Wir bitten Sie, unterstützen Sie die Menschen vor Ort, tragen Sie mit Herz und Engagement dazu bei, die vor uns liegenden Herausforderungen zu meisten.

Setzen wir uns gemeinsam für das Wohl derjenigen ein, die uns jetzt am Dringendsten brauchen. 

Sie möchten helfen?

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Coronavirus - die Regeln in den Bundesländern

Gerade rund um Weihnachten und den Jahreswechsel planen einige, enge Familienangehörige zu besuchen. Hier sind die Regeln, die in den einzelnen Bundesländern gelten. Ein Blick auf diese vor Reiseantritt ist zu empfeheln.

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