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Der Paritätische Thüringen –
mehr als nur ein Spitzenverband.

Wissenswertes über den ParitätischenThüringen und seine Struktur, die Verbandshistorie, die unterschiedlichen Fachbereiche, Projekte und Gremienarbeit. Informationen über die Mitgliedsorganisationen und die Paritätischen  Unternehmen, die diese als wirtschaftliche Einheit, als Arbeitgeber und als Teil der Bürgergesellschaft stärken.

1. Praxisfachtag an der FH Erfurt

Am 28. November 2018 fand der erste Praxisfachtag der Fachhochschule Erfurt an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften statt. Unter dem fragenden Titel „Fit für die Praxis Sozialer Arbeit von morgen?“ nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Sozialwirtschaft – darunter auch die Qualifizierungsentwicklerinnen des Paritätischen Thüringen e. V. – sowie Studierende der Studiengänge Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik an Vorträgen, Podiumsdiskussion und Workshops teil.

Zusätzlich gab es für die sozialen Träger und Einrichtungen die Gelegenheit sich den Studierenden als Aussteller auf der Praxisbörse zu präsentieren. Am Stand des Paritätischen Thüringen e. V. informierten sich die Studierenden zum Träger sowie dessen Arbeitsfelder und erhielten durch die vielfältigen Stellenangebote einen Überblick über Praktika und Berufseinstiegsmöglichkeiten beim Paritätischen Thüringen e. V. und seinen Mitgliedsorganisationen.

Mit dem Praxisfachtag der Fachhochschule Erfurt nehmen die Qualifizierungsentwicklerinnen eine weitere Veranstaltung in das dauerhafte Repertoire an Formaten zur Fachkräftegewinnung und -sicherung auf und unterstützen auch hier die Paritätischen Mitgliedsorganisationen gern mit einem gemeinsamen Auftritt oder die Mitnahme von Stellenausschreibungen.

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Stellungnahme Paritätischer Gesamtverband zum UN-Migrationspakt

Der Vorstand des Paritätischen Gesamtverbandes hat am 16.11.2018 eine kurze Stellungnahme zum "Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration der Vereinten Nationen" verabschiedet. 
 
Der Paritätische Gesamtverband unterstützt ausdrücklich das erklärte Ziel des UN-Migrationspaktes, die Zusammenarbeit im Bereich der internationalen Migration zu verbessern und begrüßt entschieden die grundsätzlich positive Sicht auf Migration, die der Pakt transportiert. Die in der aktuellen Debatte hervorgebrachten Vorwürfe, mit dem Pakt würde die nationale Souveränität bei der Gestaltung der Migration aufgegeben und einer Masseneinwanderung würden Tür und Tor geöffnet, entbehren jeder Grundlage. 

Die Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbandes ist als Anlage beigefügt. 

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Stellungnahme zum Entwurf Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Die unterzeichnenden Institutionen setzen sich für eine effektive Arbeitsmarktintegration von nach Deutschland geflohenen Menschen ein. Ziel ist es, in Deutschland schutzsuchende Menschen bei der Integration zu unterstützen. Die Bundesregierung will mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz auch die Potentiale von geflüchteten Menschen stärker nutzbar machen. Dieses Ziel wird mit dem Referentenentwurf zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz verpasst: Statt der angekündigten und notwendigen Verbesserung enthält der Entwurf neben wenigen Verbesserungen erhebliche Verschlechterungen für die Integration schutzsuchender Menschen.

Der Entwurf mit Stand 26.11.2018 sieht vor, dass die Regelungen zur Ausbildungsduldung überarbeitet (neuer § 60b AufenthG), die Arbeitsverbote ausgeweitet (§ 60a Abs. 6 AufenthG) sowie eine „Beschäftigungsduldung“ eingeführt werden soll (§ 60c AufenthG).

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Mitgliederversammlung am 7. November: "Mensch, du hast Recht"

Ne180130 menschenrechte schutz2udietendorf, 26. Oktober 2018. „Mensch, Du hast Recht“ - der Paritätische Thüringen stellt seine Mitgliederversammlung im 70ten Jahr der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte unter dem Titel der dazu initiierten bundesweiten Kampagne. Am Mittwoch, den 7. November im Haus der Parität in Neudietendorf wird es daher auch darum gehen, wie wir mit unserer täglichen Arbeit die sozialen und individuellen Menschenrechte weiter stärker können und wo wir gemeinsam um deren Einhaltung und Ausbau weiter kämpfen müssen.
Neben den Regularien – Berichte von Vorstand, Landesgeschäftsführer und Wirtschaftsprüfer sowie die Diskussion darüber – wird ein Positionspapier für Vielfalt besprochen. Das Grußwort der Landesregierung spricht Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke).
Die Mitgliederversammlung beginnt am 7. November um 9 Uhr. Vorher, ab 8.30 Uhr, gibt es einen Begrüßungskaffee. Das Ende ist für ca. 14 Uhr geplant.

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Fortbildung: Umgang mit Antisemitismus für Fachkräfte der sozialen Arbeit

Antisemitismus tritt als gesamtgesellschaftliches Phänomen in diversen Sozialräumen auf. Dabei überlagern die offenen, gewaltförmigen Aggressionen gegen Jüdinnen und Juden zunehmend die subtileren Erscheinungsformen und manifestieren sich speziell in Bildungseinrichtungen besonders häufig. In Deutschland schafft die historische Tradierung von Antisemitismus einen besonderen Kontext für die pädagogische Prävention. Jahrelang wurde die Judenfeindlichkeit ausschließlich im Kontext von Geschichtsvermittlung behandelt. Aktueller Antisemitismus ist nach wie vor kein Lerngegenstand der pädagogischen Ausbildung. Die steigenden Fallzahlen antisemitischer Diskriminierung und Gewalt stellen Fachkräfte vor die Herausforderung, kompetent auf diese Entwicklungen zu reagieren.

Aus diesen Gründen schließen sich ZWST und Paritätischer Thüringen erneut zusammen und organisieren die ACT (Acceptance Commitment Training) Fortbildung.

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#unteilbar - Solidarität statt Ausgrenzung: Paritätischer ruft zu Großdemo in Berlin auf

Gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Demobündnis ruft der Paritätische am 13. Oktober zu einer Großdemonstration in Berlin auf. Von dort soll ein starkes Signal für eine solidarische und offene Gesellschaft ausgehen. Gemeinsam mit Paritätischen Mitgliedsorganisationen bilden wir unter dem Motto "Soziales in Vielfalt" einen inklusiven und bunten Block.

Auftaktprogramm ab 12 Uhr,
Start der Demonstration 13 Uhr, Berlin Alexanderplatz.

Mehr Informationen erhalten sie unter https://www.unteilbar.org/

Kontakt für Vernetzung: Jonas Pieper,

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Fort und Weiterbildungsangebot will wachsendem Antisemitismus in Thüringen entgegentreten

2018 09 05 jüdisches lebenNeudietendorf, 05. September 2018. Die Sicherheitsbehörden in Thüringen und jüdische Organisationen registrieren seit Jahren einen steigenden Antisemitismus in Thüringen. Mittlerweile liegt der Freistaat mit 29,8 antisemitischen Straftaten auf Platz zwei in der Liste der Bundesländer hinter Berlin (46,1 antisemitische Straftaten), aber deutlich über dem Bundesdurchschnitt, der bei etwa 15 Straftaten je 100.000 Einwohnern liegt.

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Zwei Paritätische Projekte für den Deutschen Engagementpreis nominiert

Mitglieder des Wünschewagen-TeamsErfurt/Neudietendorf, 19. August 2018. Der „Wünschewagen“ des ASB Jena und Katharina Nöthlich vom Kinderhospiz Mitteldeutschland sind für den Deutschen Engagementpreis nominiert worden. Beide wurden bereits mit dem Ehrenamtspreis des Paritätischen ausgezeichnet. Insgesamt wurden 22 Projekte und Einzelpersonen aus Thüringen nominiert. Bundesweit sind 554 herausragende Projekte und Einzelpersonen vorgeschlagen worden. Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt das freiwillige Engagement der Menschen in Deutschland und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Unser Bild zeigt Mitglieder des "Wünschewagen-Teams" bei der Verleihung des Paritätischen Ehrenamtspreises im Mai.

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