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Der Paritätische Thüringen –
mehr als nur ein Spitzenverband.

Wissenswertes über den ParitätischenThüringen und seine Struktur, die Verbandshistorie, die unterschiedlichen Fachbereiche, Projekte und Gremienarbeit. Informationen über die Mitgliedsorganisationen und die Paritätischen  Unternehmen, die diese als wirtschaftliche Einheit, als Arbeitgeber und als Teil der Bürgergesellschaft stärken.

ABGESAGT: Trainingsangebot: CAT Training – ziviles Handeln und Gestalten in Zeiten der Krise

Leider muss das CAT-Training abgesgat werden. Im Jahr 2021 wird es das Angebot nochmal geben.

 

Handlungsoptionen in und vor allem NACH der Corona-Krise finden, dass ist Ziel des CAT-Traings. CAT = Civic Action and Transformation -  ziviles Handeln und Gestalten in Zeiten der Krise

Die Teilnehmenden entwickeln für sich und im Austausch mit anderen Menschen Visionen, wie unsere Gesellschaft aussehen kann, wenn wir die in der momentanen Corona-Krise offenbarten Missstände verändert und aus ihr gelernt haben - im Sinne von z.B. einer solidarischen Gesellschaft, in der Care-Arbeit und Professionen, die den Menschen dienen eine angemessene Wertschätzung erfahren oder auch eines politischen Systems, dass an der Würde der Menschen orientiert ist – egal woher sie kommen.

Die Teilnehmenden reflektieren welchen Beitrag jede*r Einzelne leisten will, so dass in der Zeit nach der Krise die Menschenrechte und die Demokratie als eine Orientierung bleiben und erarbeiten konkrete Schritte für diesen Weg.

Das Training stärkt den sozialen Zusammenhalt und bietet Raum für Austausch, Reflexion und Unterstützung – bei Interesse auch über das Training hinaus

Termine

  • 06.11.2020 von 09 - 14.00 Uhr – Präsenzseminar
    Veranstaltungsort: Krüger Villa, OT Neudietendorf, Bergstraße 9, 99192 Nesse - Apfelstädt
  • 10.11. und 12.11. / 17. und 19.11. / 24.11.2020, jeweils von 10 - 12 Uhr - Onlineseminare
  • 22.01.2021 - Präsenzseminar als Follow up zur Umsetzung der Aktionspläne
    Veranstaltungsort: Krüger Villa, OT Neudietendorf, Bergstraße 9, 99192 Nesse – Apfelstädt

Anmeldungen sind bis zum 16.10.2020 bei Monique Janson möglich:

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Als gemeinnütziger Verein und Wohlfahrtsverband, der seine Arbeit durch Mitgliedsbeiträge, Lottomittel, Zuschüsse und Fördermittel sowie Spenden finanziert möchten wir unsere Arbeit so transparent wie nur möglich gestalten. Wir, Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen e.V. verpflichten uns deshalb, die nachstehend aufgeführten Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, indem wir sie mit dieser Erklärung leicht auffindbar auf unserer Website:

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen e.V.
OT Neudietendorf | Bergstraße 11 | 99192 Nesse-Apfelstädt

Tel: 036202 26-200
E-Mail:
Internet: www.paritaet-th.de 

ITZ zuständiger Ansprechpartner

Stefan Werner
Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen e.V.
Bergstraße 11
99192 Nesse-Apfelstädt
Tel: 036202-26200
eMail:

Gründungsjahr: 1990

Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen e.V. ist eingetragen beim Amtsgericht Erfurt – Registerzeichen VR 160366 Registereintragung Amtsgericht Erfurt vom 22.01.2020

pdfvereinsregister.pdf412.96 kB

2. Satzung

Die Satzung vom Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen e.V., finden Sie auf unserer Internetseite: Satzung >>>

Unser Vereinszweck ist es, als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege sachkundige und zeitgerechte soziale Arbeit zum Wohle der Gesellschaft und der einzelnen Menschen zu leisten. Er bejaht und fördert die Vielfalt der Ansätze und der Suche nach neuen Lösungen in der Wohlfahrtspflege. Er ist deshalb offen für Gruppierungen, die soziale Arbeit leisten oder leisten wollen und deren Ziele und Methoden an Geboten der Menschlichkeit ausgerichtet sind.

3. Angaben zur Steuerbegünstigung

Mit Bescheid vom 01.11.2018 hat das Finanzamt Gotha für Körperschaften (Steuer-Nr. 156/141/07585) die Freistellung des Vereins zur Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer wiederholt bestätigt. Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen e.V. ist ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege und gemeinnützig tätig. Bescheid der Freistellung vom Finanzamt für 2015 bis 2017 vom 01.11.2018

pdf100_Freistellungsbescheid_2015_2017_011118.pdf659.79 kB

4. Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger (z.B. Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsorgane)

Die rechtsverbindliche Vertretung des Verbandes obliegt dem Vorstand.

Im Rahmen der Vorstandswahlen zur Mitgliederversammlung am 23. Oktober 2019 setzt sich der Vorstand für die Legislatur 2019 bis 2023 wie folgt zusammen:

  • Rolf Höfert (Vorstandsvorsitzender),
  • Katja Heinrich (stellvertretende Vorstandsvorsitzende),
  • Christian Stadali (stellvertretender Vorstandsvorsitzender),
  • Petra Michels (Vorstandsmitglied),
  • Christian Karl (Vorstandsmitglied),
  • Elke Lieback (Vorstandsmitglied),
  • Nikolaus Dorsch (Vorstandsmitglied).

Neben dem Vorstand ist für gewisse Geschäfte ein besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB bestellt:

  • Stefan Werner (Landesgeschäftsführer).

5. Tätigkeitsbericht

pdftaetigkeitsbericht_2020.pdf884.86 kB

6. Personalstruktur (Stichtag 31.12.2020)

Zum Stichtag beschäftigt der Verein 73 Mitarbeiter*innen. Die Vollbeschäftigteneinheiten betrugen ca. 52 und die Personalkosten im Jahr 2020 beliefen sich auf 2.808 TEUR.

Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.

7. Mittelherkunft

Der Landesverband finanziert sich im Wesentlichen durch Mitgliedsbeiträge, öffentlichen Fördermitteln bzw. Zuschüsse sowie Lottomittel.

Die Gesamtleistung setzte sich im Jahr 2020 wie folgt zusammen:

 Ergebnisstruktur - Mittelherkunft

8. Mittelverwendung

Die finanziellen Mittel des Landesverbandes werden hauptsächlich zur Umsetzung der spitzenverbandlichen Tätigkeiten verwendet.

 Ergebnisstruktur - Mittelverwendung

Der Jahresabschluss wird satzungsgemäß durch einen externen Wirtschaftsprüfer geprüft und von der Mitgliederversammlung festgestellt

pdfPruefbericht_2020.pdf9.97 MB

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen e.V. hält folgende Beteiligungen:

Gesellschaftliche Verbundenheit mit Dritten

  • Der Paritätische Wohlfahrtsverband Thüringen ist Anteilseigner folgender gemeinnütziger Gesellschaften
  • parisat - Gesellschaft für Paritätische Soziale Arbeit in Thüringen mbH - 100 Prozent
  • Der Paritätische Wohlfahrtsverband Thüringen ist 100%-iger Stifter der Paritätsche BuntStiftung Thüringen (Link)
  • Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Thüringen können nur als gemeinnützig oder mildtätig anerkannte, rechtlich selbständige Wohlfahrtsorganisationen in der Rechtsform des Vereins oder einer GmbH werden, die im Land Thüringen tätig sind oder tätig werden wollen.
  • Der Paritätische Wohlfahrtsverband Thüringen ist Mitglied des Paritätischen Gesamtverbandes.
  • Weitere Mitgliedschaften 

10. Namen von privaten und juristischen Personen, deren jährliche Zuwendung mehr als zehn Prozent unserer gesamten Jahreseinnahmen ausmachen.

Als ein Empfänger staatlicher Lotterieeinnahmen (sogenannte „Gemeinschaft der Destinatäre“), erhält der Verband Mittel aus dem Thüringischen Glücksspielstaatsvertrag (2020: 1.488 TEUR).

Weitere Zuwendungen von juristischen Personen oder Spenden von Privatpersonen, die mehr als zehn Prozent der gesamten Jahreseinnahmen ausmachten:

  • ESF-Fördermittel

Wir bestätigen, dass die wesentlichen Entscheidungsträger regelmäßig tagen und die Sitzungen protokolliert werden. Anfragen an unsere Organisation werden in angemessener Frist beantwortet.

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Online-Veranstaltungsreihe #DemokratieDonnerstage

 

Miteinander gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung: Basierend auf der gleichnamigen Broschüre gibt es eine sechsteilige Online-Veranstaltungsreihe vom 27.08.2020 bis zum 1.10.2020., organisiert von den Bundesverbänden der Wohlfahrtpflege. Die digitalen Veranstaltungen finden im genannten Zeitraum immer Donnertags 13:00 – 15:00 Uhr statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig. Die Anmeldung erfolgt für jede Veranstaltung einzeln. Die Auftaktveranstaltung steht allen Interessierten un­begrenzt offen. Für die Folgeveranstaltungen sind nur begrenzt Plätze vorhanden.

Ausführlichen Beschreibung der Einzelveranstaltungen und Möglichkeit zur Anmeldung: https://eveeno.com/Demokratie-Donnerstage

#DemokratieDonnerstage Für eine menschenrechtsorientiere Soziale Arbeit

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Zeit zum Handeln - Empfehlungen der Enquete-Rassismus in Thüringen umsetzen

 Nach 2 1/2-jähriger Arbeit hat die parteiübergreifende Enquete-Kommission Rassismus zum Ende der letzten Legislatur einen Abschlussbericht vorgelegt. Der Bericht ist eine Handlungsvorlage für die Politik. Er formuliert ein gemeinsames Verständnis von Rassismus und Diskriminierung, hat mit Unterstützung zahlreicher Expert_innen und Organisationen den Erkenntnisstand in 11 Lebensbereichen (u.a. Bildung, Justiz, Polizei aber auch Arbeit und Kultur) zusammengetragen und formuliert darauf aufbauend insgesamt 50 konkrete Empfehlungen. Das war im Herbst 2019.

Die Enquete-Kommission hat einen wegweisenden Rahmen für die Auseinandersetzung mit Rassismus in Thüringen geschaffen. Aber seit der Veröffentlichung des Abschlussberichtes ist es in der Landespolitik ruhig geworden. Auch wenn im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag ein Bekenntnis Umsetzung der Empfehlungen der Enquete zu finden war, blieb dieser in der Formulierung nur vage. Aktuell ist nicht zu erkennen, wie die demokratischen Parteien ihrem selbst formulierten Anspruch folgen, die Empfehlungen der Enquete umzusetzen.

Das Thüringer Antidiskriminierungsnetzwerk - Thadine fordert:
Dem Enquete-Bericht müssen konkrete Schritte und Taten folgen.
Dazu werden demokratischen Parteien aufgefordert, in den Prozess der Diskussion und Umsetzung einzutreten und klar zu benennen, wann und wie dieser erfolgt. An diesem Prozess müssen zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Interessenvertretungen beteiligt werden. Auch der Paritätische Landesverband Thüringen e.V. hat den Aufruf unterzeichent.

Der Aufruf kann hier unterzeichent werden: https://www.thadine.de/inhalte-positionen/aufruf-enquete-umsetzen

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ezra: Neonazi-Überfalls im Februar 2014 in Ballstädt

"Opferberatung ezra appelliert an Verantwortung des Landgerichts Erfurt gegenüber den Betroffenen des brutalen Neonazi-Überfalls im Februar 2014 in Ballstädt: „Dieser Verantwortung kommt es nicht nach, wenn es die selbstverschuldete Neuverhandlung in das nächste Jahr verzögert“

14.07.2020

Nach der Revisionsentscheidung des Bundesgerichtshofs im sogenannten Ballstädt-Verfahren, das Urteil des Landgerichts Erfurt vollumfänglich aufzuheben und die Sache zur Neuverhandlung an eine andere Kammer zurückzugeben, hat dieses nun auf Anfrage von MDR Thüringen mitgeteilt, dass ein Verhandlungsbeginn vermutlich erst im nächsten Jahr liegen werde. Bei dem brutalen Neonazi-Überfall auf eine Kirmesgesellschaft in Ballstädt im Februar 2014 erlitten zehn Menschen zum Teil schwere Verletzungen. Im Mai 2017 hatte das Landgericht Erfurt zehn der ursprünglich 14 Angeklagten zu Haftstrafen zwischen einem Jahr und dreieinhalb Jahren verurteilt.

Die Pressemitteilung von ezra kann hier nachgelesen werden: https://ezra.de/opferberatung-ezra-appelliert-an-verantwortung-des-landgerichts-erfurt-gegenueber-den-betroffenen-des-brutalen-neonazi-ueberfalls-im-februar-2014-in-ballstaedt-dieser-verantwortung-kommt-es/

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#SoGehtSolidarisch

Die Pandemie trifft uns alle, doch bei Weitem nicht alle gleich. Was vorher ungerecht war, wird in der Krise noch ungerechter. Viele drohen zurückzubleiben: Menschen ohne sichere Arbeit, die ihre Miete nicht mehr zahlen können oder kein Zuhause haben; geflüchtete Menschen, die in Gemeinschaftsunterkünften leben müssen oder an den europäischen Außengrenzen entrechtet werden; Menschen, die von Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung betroffen sind oder gar Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt werden; Angehörige von Risikogruppen, Betroffene von häuslicher Gewalt und Schulkinder, die abgehängt werden.

Gerade jetzt ist es wichtig zu zeigen:  Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen! Unter dem Motto #SoGehtSolidarisch haben das Bündnis "Unteilbar" gemeinsam  mit dem "Auf die Plätze"-Bündnis  am Sonntag, den 14. Juni 2020 eine Demonstration angemeldet:

Es gilt verantwortungsbewusst und mit Abstand zu demonstrieren. Treffpunkt ist das Angerdreieck in Erfurt. Bitte nehmen sie nur Teil, wenn sie sich gesund fühlen und niemanden im direkten Umfeld einer Risikogruppe angehört. Gemeinsam soll ein starkes Signal auf der Straße und im Netz gesetzt werden: #SoGehtSolidarisch!

 

Weitere Informationen gibt es hier: https://de-de.facebook.com/events/2807018209570299/ und hier:

https://www.unteilbar.org/sogehtsolidarisch/aufruf-unterzeichnen/

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Warnung vor rechtsextremen Vereinnahmung der Corona-Krise

04.05.2020

Sandro Witt, u.a. Vorstandsvorsitzender von Mobit e.V und Matthias Quent, Soziologe und Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena und ebenfalls Vorstandsmitglied bei Mobit e.V., warnen davor, dass in der Coronakrise Rechtsextreme Ängste schüren und neue Protestbewegungen vereinnahmen.

In verschiedenen deutschen Städten haben am vergangen Wochenende Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen demonstriert. Über das Internet gründet sich derzeit ein Zusammenschluss namens „Widerstand 2020“, der bereits auch über virtuelle Untergruppen in Thüringen verfügt.

Damit die Sorge um die Demokratie in der Coronakrise nicht zum Bumerang wird, sind bei „Widerstand 2020“ und anderen Corona-Protesten jetzt unmissverständliche Distanzierungen und der Ausschluss von Personen, Parteien und Gruppen notwendig, die antisemitische und rechtsextreme Positionen, Medien und Quellen verbreiten. Außerdem braucht es in der Politik einen noch stärkeren Blick für die berechtigten Sorgen und Ängste der Menschen und einen noch intensiveren, transparenteren Austausch zwischen Regierenden und den betroffenen Menschen, um während der gemeinsamen Bewältigung der Pandemie demokratisch und solidarisch miteinander zu wachsen.

Link zur Pressemitteilung: https://www.idz-jena.de/newsdet/mobitidz-sandro-witt-und-matthias-quent-warnen-vor-rechtsextremen-vereinnahmung-der-corona-krise/

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75 Jahre danach: Thüringer Erklärung

Mit einer «Thüringer Erklärung» in Gedenken an die Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora vor 75 Jahren erinnern KZ-Überlebende an die historische Verantwortung in Deutschland. Die Überlebenden verfassten sie gemeinsam unter anderem mit Vertretern der Thüringer Landesregierung und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Alle Menschen guten Willens sind eingeladen, sich dieser Erklärung anzuschließen und damit auch ein Zeichenfür Menschlichkeit, Offenheit, Vielfalt und Toleranz zu setzen.

Hier finden Sie die Erklärung: https://www.thueringer-erklaerung.de/erklaerung#top

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