verband

Der Paritätische Thüringen –
mehr als nur ein Spitzenverband.

Wissenswertes über den ParitätischenThüringen und seine Struktur, die Verbandshistorie, die unterschiedlichen Fachbereiche, Projekte und Gremienarbeit. Informationen über die Mitgliedsorganisationen und die Paritätischen  Unternehmen, die diese als wirtschaftliche Einheit, als Arbeitgeber und als Teil der Bürgergesellschaft stärken.

Warnung vor rechtsextremen Vereinnahmung der Corona-Krise

04.05.2020

Sandro Witt, u.a. Vorstandsvorsitzender von Mobit e.V und Matthias Quent, Soziologe und Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena und ebenfalls Vorstandsmitglied bei Mobit e.V., warnen davor, dass in der Coronakrise Rechtsextreme Ängste schüren und neue Protestbewegungen vereinnahmen.

In verschiedenen deutschen Städten haben am vergangen Wochenende Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen demonstriert. Über das Internet gründet sich derzeit ein Zusammenschluss namens „Widerstand 2020“, der bereits auch über virtuelle Untergruppen in Thüringen verfügt.

Damit die Sorge um die Demokratie in der Coronakrise nicht zum Bumerang wird, sind bei „Widerstand 2020“ und anderen Corona-Protesten jetzt unmissverständliche Distanzierungen und der Ausschluss von Personen, Parteien und Gruppen notwendig, die antisemitische und rechtsextreme Positionen, Medien und Quellen verbreiten. Außerdem braucht es in der Politik einen noch stärkeren Blick für die berechtigten Sorgen und Ängste der Menschen und einen noch intensiveren, transparenteren Austausch zwischen Regierenden und den betroffenen Menschen, um während der gemeinsamen Bewältigung der Pandemie demokratisch und solidarisch miteinander zu wachsen.

Link zur Pressemitteilung: https://www.idz-jena.de/newsdet/mobitidz-sandro-witt-und-matthias-quent-warnen-vor-rechtsextremen-vereinnahmung-der-corona-krise/

75 Jahre danach: Thüringer Erklärung

Mit einer «Thüringer Erklärung» in Gedenken an die Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora vor 75 Jahren erinnern KZ-Überlebende an die historische Verantwortung in Deutschland. Die Überlebenden verfassten sie gemeinsam unter anderem mit Vertretern der Thüringer Landesregierung und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Alle Menschen guten Willens sind eingeladen, sich dieser Erklärung anzuschließen und damit auch ein Zeichenfür Menschlichkeit, Offenheit, Vielfalt und Toleranz zu setzen.

Hier finden Sie die Erklärung: https://www.thueringer-erklaerung.de/erklaerung#top

Die extreme Rechte in Thüringen und Corona: Zwischen Verschwörungstheorien, Antisemitismus und Nachbarschaftshilfe

MOBIT: Mobile Beratung in Thüringen. Für Demokratie - gegen Rechtsextremismus:

Corona ist aufgrund der Dimension der Pandemie aktuell das bestimmende Thema aller öffentlichen Debatten. Auch für Neonazis, Prepper und Verschwörungstheoretiker*innen ist die aktuelle Situation Anknüpfungspunkt für die Verbreitung ihrer Propaganda. Die Aktivitäten der Szene bewegen sich dabei zwischen der Verbreitung von Verschwörungstheorien, Untergangsszenarien, Verharmlosungen und dem Angebot von Nachbarschaftshilfe.

Den gesamten Beitrag können sie hier lesen: https://mobit.org/neonazis-in-thueringen-und-corona/

Opferberatungsstelle ezra registriert 713 rechte, rassistische und antisemitische Angriffe seit 2015 in Thüringen

Am 18. März 2020 veröffentlichte ezra –Beratung für Betroffene rechter, rassistischer undantisemitischer Gewalt in Thüringen, die Jahresstatistik für das Jahr 2019.

„Auch 2019 bleibt rechte Gewalt in Thüringen auf dem erschreckend hohen Niveau der letzten Jahre und liegt damit weitaus höher als in den Jahren vor 2015. Die Gefahr von rechtsterroristischen Anschlägen ist extrem hoch. Der Rückgang zum Vorjahr ist mit Vorsicht zu bewerten“, warnt Franz Zobel, Projektkoordinator von ezra. Die Opferberatungsstelle geht von einer hohen Dunkelziffer aus. Ein Grund hierfür wird in der zunehmenden Normalisierung rechter und rassistischer Gewalt gesehen.

Hier geht es zur kompletten Jahresstatistik und zur Pressemeldung: https://ezra.de/jahresstatistik2019/

Verbandsmagazin Der Paritätische Gesamtverband: Vielfalt ohne Alternative!

Der Paritätische steht für die beiden Grundprinzipien: Gleicher Respekt vor jedem Menschen und gleiche Chancen für jeden Menschen. Das aktuelle Verbandsmagazin des Paritätischen Gesamtverbands widmet sich daher dem sehr aktuellen Thema Rassismus und Rechtsextremismus. Für den Paritätischen als Verband ist klar: Vielfalt ohne Alternative!

Auch in der Mitgliedschaft gibt es viele tolle Projekte, die sich gegen Rechts engagieren, ob direkt vor Ort, in der Bildungsarbeit oder als Hilfe für die Opfer rechter Gewalt. Auch Beispiele aus Thüringen sind dabei.

Hier gehts zum Verbandsmagazin: https://www.der-paritaetische.de/publikation/verbandsmagazin-der-paritaetische/der-paritaetische-ausgabe-0220/

Großdemo #nichtmituns am 15. Februar in Erfurt



Der 5. Februar 2020 markiert einen Tabubruch. CDU und FDP haben gemeinsam mit der AfD in Thüringen einen Ministerpräsidenten gewählt – allen vorherigen Versprechen zum Trotz. Auch nach Kemmerichs Zurückrudern ist klar: Die Brandmauer gegen die Faschist*innen hat einen tiefen Riss. Innerhalb von FDP und CDU gibt es die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der AfD. Wir sind zutiefst empört.

Die Konsequenz für alle Demokrat*innen muss sein: Mit der AfD darf es keine Kooperation geben – nicht im Bund, nicht in den Ländern und nicht auf kommunaler Ebene! Wer mit Faschist*innen paktiert, hat die ganze solidarische Gesellschaft gegen sich! Wir werden unseren Protest lautstark zum Ausdruck bringen. Wir alle streiten tagtäglich:

▪️für Demokratie und gesellschaftlichen Antifaschismus!
▪️ für Arbeitnehmer*innenrechte, soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit
▪️ gegen Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus!
▪️ gegen jede Zusammenarbeit mit der AfD!Wir rufen bundesweit dazu auf, am Samstag, den 15. Februar um 13 Uhr auf dem Domplatz in Erfurt gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen.

Wir rufen alle Demokrat*innen zur Großdemonstration in Erfurt auf, um Gesicht zu zeigen für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft.

Hier gibt es weitere Informationen zur Veranstaltung:

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