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Der Paritätische Thüringen –
mehr als nur ein Spitzenverband.

Wissenswertes über den ParitätischenThüringen und seine Struktur, die Verbandshistorie, die unterschiedlichen Fachbereiche, Projekte und Gremienarbeit. Informationen über die Mitgliedsorganisationen und die Paritätischen  Unternehmen, die diese als wirtschaftliche Einheit, als Arbeitgeber und als Teil der Bürgergesellschaft stärken.

Opferberatungsstelle ezra registriert 713 rechte, rassistische und antisemitische Angriffe seit 2015 in Thüringen

Am 18. März 2020 veröffentlichte ezra –Beratung für Betroffene rechter, rassistischer undantisemitischer Gewalt in Thüringen, die Jahresstatistik für das Jahr 2019.

„Auch 2019 bleibt rechte Gewalt in Thüringen auf dem erschreckend hohen Niveau der letzten Jahre und liegt damit weitaus höher als in den Jahren vor 2015. Die Gefahr von rechtsterroristischen Anschlägen ist extrem hoch. Der Rückgang zum Vorjahr ist mit Vorsicht zu bewerten“, warnt Franz Zobel, Projektkoordinator von ezra. Die Opferberatungsstelle geht von einer hohen Dunkelziffer aus. Ein Grund hierfür wird in der zunehmenden Normalisierung rechter und rassistischer Gewalt gesehen.

Hier geht es zur kompletten Jahresstatistik und zur Pressemeldung: https://ezra.de/jahresstatistik2019/

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Verbandsmagazin Der Paritätische Gesamtverband: Vielfalt ohne Alternative!

Der Paritätische steht für die beiden Grundprinzipien: Gleicher Respekt vor jedem Menschen und gleiche Chancen für jeden Menschen. Das aktuelle Verbandsmagazin des Paritätischen Gesamtverbands widmet sich daher dem sehr aktuellen Thema Rassismus und Rechtsextremismus. Für den Paritätischen als Verband ist klar: Vielfalt ohne Alternative!

Auch in der Mitgliedschaft gibt es viele tolle Projekte, die sich gegen Rechts engagieren, ob direkt vor Ort, in der Bildungsarbeit oder als Hilfe für die Opfer rechter Gewalt. Auch Beispiele aus Thüringen sind dabei.

Hier gehts zum Verbandsmagazin: https://www.der-paritaetische.de/publikation/verbandsmagazin-der-paritaetische/der-paritaetische-ausgabe-0220/

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Großdemo #nichtmituns am 15. Februar in Erfurt



Der 5. Februar 2020 markiert einen Tabubruch. CDU und FDP haben gemeinsam mit der AfD in Thüringen einen Ministerpräsidenten gewählt – allen vorherigen Versprechen zum Trotz. Auch nach Kemmerichs Zurückrudern ist klar: Die Brandmauer gegen die Faschist*innen hat einen tiefen Riss. Innerhalb von FDP und CDU gibt es die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der AfD. Wir sind zutiefst empört.

Die Konsequenz für alle Demokrat*innen muss sein: Mit der AfD darf es keine Kooperation geben – nicht im Bund, nicht in den Ländern und nicht auf kommunaler Ebene! Wer mit Faschist*innen paktiert, hat die ganze solidarische Gesellschaft gegen sich! Wir werden unseren Protest lautstark zum Ausdruck bringen. Wir alle streiten tagtäglich:

▪️für Demokratie und gesellschaftlichen Antifaschismus!
▪️ für Arbeitnehmer*innenrechte, soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit
▪️ gegen Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus!
▪️ gegen jede Zusammenarbeit mit der AfD!Wir rufen bundesweit dazu auf, am Samstag, den 15. Februar um 13 Uhr auf dem Domplatz in Erfurt gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen.

Wir rufen alle Demokrat*innen zur Großdemonstration in Erfurt auf, um Gesicht zu zeigen für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft.

Hier gibt es weitere Informationen zur Veranstaltung:

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Plattform hassmelden – Gegen Diskriminierung im Netz

Beleidigungen, rassistische Übergriffe oder Bedrohungen können über die Plattform hassmelden angezeigt werden. Meldungen, die strafrechtlich relevant sind, werden direkt an die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main weitergegeben, dort bearbeitet und gegebenenfalls strafrechtlich verfolgt.

 

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Praxispapier für Vielfalt: Spenden von rechten Organisationen und Parteien

Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Landesverbandes Thüringen sind zur Finanzierung besonderer Projekte oder der täglichen Arbeit auch auf monetäre Unterstützung angewiesen. Gespendet wird allerdings nicht immer nur aus Mildtätigkeit oder Nächstenliebe. Parteien, Organisationen und Personen aus dem rechten Milieu nutzen Spendenaktionen, um patriotisch als „Kümmerer“ vor Ort aufzutreten und Wählerstimmen zu gewinnen. Wie kann eine Reaktion auf Spendenanfragen oder bereits erfolgte Spenden aussehen?

 

Schnelle Antworten bietet hier das Praxispapier "Praxispapier für Vielfalt Heute: Spenden von rechten Organisationen und Vereinen". Dieses ist sowohl in einer Kurz- als auch in einer Langfassung verfügbar:

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Thüringen-Monitor: Hohe Zustimmung zu Demokratie

Am 03.12.2019 wurde der Thüringen Monitor 2019 veröffentlicht, welcher jährlich von der Uni Jena für die Staatskanzlei erstellt wird und die politischen Einstellungen der Thüringerinnen und Thüringer misst. Daraus geht hervor, dass die Demokratie als Staatsform in Thüringen auf sehr große Zustimmung stößt. Demnach halten 90 Prozent der Befragten die Demokratie für die beste aller Staatsideen. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen für den Thüringen Monitor im Jahr 2000.

Bei politischen Einstellungen registrierten die Forscher zunehmende antisemitische Positionen. 16 Prozent stimmten der Aussage zu, Menschen jüdischen Glaubens hätten etwas besonderes an sich "und passen nicht so recht zu uns". 2018 hatte der Wert nur bei neun Prozent gelegen.

Aus bereits bekannt gewordenen Inhalten ergab sich zum Gesundheitsbereich, dass 94 Prozent der Thüringer für bessere Bezahlung von Pflegekräften seien - auch bei steigenden Kassenbeiträgen. Kritik gab es an der Versorgung mit Fachärzten, die die Hälfte der Befragten bemängelte, vor allem auf dem Land. Auch mit der Wartezeit auf Termine sind zwei Drittel der Patienten unzufrieden.

Der Thüringern Monitor 2019 ist auf der Website des KomRex in Lang- und Kurzfassung abrufbar: https://www.komrex.uni-jena.de/thueringenmonitor-path-26,82.html

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Einladung zur Veranstaltung: „Umgang mit Rechtspopulisten im Parlament“

Nach den Ergebnissen der Kommunalwahl und in Anbetracht der Landtagswahlen, werden Menschen mit einer rechtspopulistischen Haltung wichtige Gremien und Ausschüsse besetzen. Damit dieser neuen Herausforderung gelingend begegnet werden kann, wird begleitend

zum offenen Austausch zu folgenden Themen referiert: Was sind deren Ziele? Mit welchen Strategien und Methoden werden sie diese zu erreichen versuchen? Wie kann sinnvoll interagiert werden? Was bedeutet das für soziale Einrichtungen, Förderprogramme und öffentliche Diskurse?

Datum: 03.12.2019

Zeit: 10:00 - 12:30

Ort: Bürgerzentrum Bertha von Süttner, Sömmerda

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung bis zum 27. November 2019 unter:

oder unter folgender Telefonnummer: 036202/26-130

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